ZUSAMMEN

Jahreskonferenz 2025

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Foto:

Helge Krückeberg

Die Jahreskonferenz fand am den Dienstag, 4. November 2025 im Kulturzentrum Pavillon in Hannover statt. Danke für Eure engagierte Teilnahme!

Programm

Programmheft JKO25 Seite 2
09:15Ankommen und Frühstück
10:00Begrüßung mit Matthias Möhle (Präsident Landesmusikrat Niedersachsen) und Sina Hensel (Leitung Musikland Niedersachsen)
10:15Netzwerken: Common Ground - eine Übung für Zusammenhalt mit dem Cameo Kollektiv e.V.
12:15Kurze Pause
12:30How to: Community Building & Vorstellung der neuen UCOM-Förderrichtlinien
mit Janika Millan, Alice Moser und Prof. Dr. Katja Bartlakowski
Partizipative Musikprojekte mit heterogenen Gruppen gestalten - Best Practice

Think Big! Europäische Fördermöglichkeiten & Kooperationen
mit Sophia Hodge, Creative Europe Desk Kultur

Zukunft Feiern! – Wie nachhaltig anfangen? - für soziokulturelle Zentren, Festivals und Clubs

13:30Gemeinsame Mittagspause


14:30Wie fördert Musik den Zusammenhalt einer Stadt? - Kulturhauptstadt Chemnitz trifft UNESCO City of Music Hannover
mit Nancy Gibson und Inga Samii
Einstieg in
Community Music
Workshop mit Marleen Kiesel
Kooperationen von Musik & Wirtschaft - wie kommen wir zusammen?
Workshop mit Claudia Bleier
Zukunft Feiern! - Gemeinsam nachhaltig loslegen! - für soziokulturelle Zentren, Festivals und Clubs

16:00

Kaffee- und Kuchenpause

16:30Einblicke in den Status Quo der Musikstadt-Strategie für Hannover mit Christian SteinauGenossenschaften als SolidarmodelleEin Ding der Möglichkeit eG, IGStage (IGS Achim) und SMartDe eGSoziale Gerechtigkeit in der Musik?
mit Music Family Hub
KlubNetz - wtf 10 Jahre?!Rück- und Ausblicke

Die Musikland Niedersachsen Jahreskonferenz wird gefördert durch Projektmittel des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und findet in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshaupstadt Hannover statt.

Inhalte & Referent*innen für die Jahreskonferenz 2025:

Netzwerken

Common Ground - eine Übung für Zusammenhalt

Großer Saal
10:15-12:15 Uhr

Wir starten gemeinsam – auf eine Weise, die ungewohnt und doch einfach ist. Ohne Rollen und ohne Erwartungen entsteht Raum, sich als Netzwerk neu zu erleben. Im Mittelpunkt stehen nicht Lösungen zu einem Thema, sondern die Beziehungen dazu. Was passiert, bleibt offen – doch sicher ist: Es wird ein Moment, der trägt und nachklingt.

Das Cameo Kollektiv e.V. aus Hannover verbindet Design, Bildung und Beteiligung. Mit Workshops, Kampagnen und kulturellen Formaten stärkt der Verein Vielfalt, Sichtbarkeit und Teilhabe von Menschen mit unterschiedlichen Biografien. Gemeinsam entwickelt das Kollektiv Projekte für ein offenes, solidarisches Zusammenleben.

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Musikstadt ZUSAMMEN

How to: Community Building & Vorstellung der neuen UCOM-Förderrichtlinien

Kleiner Saal
12:30-13:30 Uhr

Vielfach wird im Kultursektor über Community Building debattiert. Aber was verbirgt sich hinter diesem Ansatz überhaupt? Welche Wege gibt es, Gemeinschaften zu fördern? Und wie kann Community Building dazu beitragen, Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken? Auf diese und andere Fragen soll im Programmpunkt näher eingegangen werden, verbildlicht anhand von Good Practices aus der Musikszene. Außerdem berichtet die Koordinationsstelle der UNESCO City of Music Hannover im Kulturbüro, warum sie Community Building als ein neues Förderziel aufgenommen hat.

Katja Bartlakowski ist Professorin an der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften der TH Köln. Sie lehrt und forscht unter anderem zum Thema Community Building in Organisation und Gesellschaft. Zuvor war sie Direktorin der Stadtbibliothek Bielefeld und hat über viele Jahre das Bibliothekssystem der Hochschule Osnabrück geleitet. Katja Bartlakowski ist promovierte Volljuristin, ausgebildete QM-Auditorin (TÜV), Mediatorin (BM), systemische Coach (DGfC) und MBSR-Lehrerin (IfA).

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Katja Bartlakowski

Foto:

Klaus Hansen

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Janika Millan

Foto:

China Hopson

Janika Millan ist gelernte Zimmerergesellin und Diplom-Kulturwissenschaftlerin. Nach ihrer dreijährigen Wanderschaft mit Arbeitsaufenthalten in verschiedenen Ländern Europas studierte sie Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Stiftungs-Universität Hildesheim. Seit September 2011 arbeitet sie im Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover und leitet dort seit 2016 das Sachgebiet Internationale Kultur, UNESCO City of Music und Städtepartnerschaften.

Alice Moser arbeitet seit November 2015 als Koordinatorin für die UNESCO City of Music Hannover im Kulturbüro der Stadt. Sie ist zuständig für die internationale Zusammenarbeit der Musikschaffenden aus Hannover mit den weltweiten Musikstädten im UNESCO Creative Cities Netzwerk. Davor war sie als Managerin für Musiker*innen bei einer Künstleragentur tätig und verantwortlich für die internationale Künstlervermittlung von Musiker*innen.

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Alice Moser

Foto:

China Hopson

Musik x ZUSAMMEN

Partizipative Musikprojekte mit heterogenen Gruppen gestalten

Theaterbühne 2
12:30-13:30 Uhr

Das Stadtteilprojekt Time Warp West feiert im Mai 2025 Premiere in der Göttinger Weststadt. Die Regisseurin Charlotte Kaletsch, der musikalische Leiter Simon Barthel und Gabi Radinger als Organisatorin planten eine irre Bühnenshow, die sich irgendwo zwischen Science Fiction und Tausendundeine Nacht bewegte. Daran beteiligt waren um die 100 Göttinger*innen, die auf der Bühne erstmalig zusammenfanden. Gemeinsam mit dem Publikum wurde gegrübelt, wie die Zukunft der Weststadt aussehen könnte und wie ihre Bewohner*innen miteinander umgehen möchten.

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Charlotte Kaletsch (Regie) spielt seit 2015 Improtheater, leitet einen Kinder-Theaterclub und hat bei Time Warp West erstmals Erwachsene gecoacht. Simon Barthel (Musikalische Leitung) ist Musikproduzent und Schlagzeuger. Er schreibt, produziert und mischt Songs im eigenen Studio. Gabi Radinger (Projektleitung) organisiert für die musa seit 25 Jahren die jährlichen Weststadtfeste sowie soziokulturelle Bühnen-, Kunst- und Filmprojekte.

OSTEN ist ein Festival für Kunst und gegenseitiges Interesse. Es erforscht und feiert "den Osten" als Landschaft der Veränderungen für Mensch, Natur und Zusammenleben. Mithilfe der Kunst will das Festival OSTEN den Austausch über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft „des Ostens“, auch über Ostdeutschland hinaus, anregen und Begegnungen schaffen. Nach der Erstauflage 2022 am Kulturpalast in Bitterfeld zog das Festival 2024 nach Wolfen. Die nächste Festivalausgabe ist für 2026 geplant.

Martin Naundorf arbeitet als Kurator für das Festival OSTEN und die Klassik Stiftung Weimar. Er studierte „Kulturen des Kuratorischen“ an der HGB Leipzig und Kulturarbeit in Potsdam und Amsterdam. Nach dem Studium war er als künstlerischer Produktionsmanager tätig und produzierte unter anderem für das Kunstfest Weimar, das Haus der Kulturen der Welt sowie die Marc Sinan Company. Aktuell beschäftigt er sich in seiner kuratorischen Praxis intensiv mit öffentlichen Räumen sowie mit dem Format Festival.

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Martin Naundorf

Foto:

Max Koppernock

Die singende Botschaft ist ein Chor, der Menschen verbindet, die Freude am Singen haben – ganz unabhängig davon, ob sie eine perfekte Stimme mitbringen oder nicht. Ende 2024 gab es eine Idee: Ein Chor, bei dem alle willkommen sind, die die Liebe zur Musik und das gemeinsame Erleben teilen möchten. Und so wurde „Die singende Botschaft“ ins Leben gerufen und zählt bereits rund 170 Mitglieder! Auftrittsgagen und weitere Spenden fließen in die "Botschaft des Jahres", ein Herzensprojekt, welches der Chor jedes Jahr gemeinsam auswählt.

Jasmin Goettmann Credit Lion Schlenter

Jasmin Goettmann

Foto:

Lion Schlenter

Jasmin Göttmann ist Sängerin und Gesangsdozentin aus Osnabrück und hat seit mehr als 30 Jahren umfangreiche Band- und Bühnenerfahrungen gesammelt. Musik ist für sie nicht nur ein Beruf, sondern vielmehr eine Leidenschaft, die sie in vielfältigen Projekten auslebt. Seit 2024 ist Jasmin Göttmann als Gründungsmitglied und Chorleitung für "Die singende Botschaft" aktiv.

ZUSAMMENarbeiten

Think Big! Europäische Fördermöglichkeiten & Kooperationen

Gruppenraum 1
12:30-13:30 Uhr

Kreatives Europa KULTUR. Eine Einführung in das EU-Kulturförderprogramm: Die europäische Förderlandschaft ist vielseitig und ermöglicht Kulturprojekten verschiedene Zugänge zu Förderprogrammen. Unter den EU-Förderprogrammen ist „Kreatives Europa KULTUR” das einzige, das den Kultursektor explizit fördert. Der Vortrag bietet eine Einführung in das Programm und seine Förderkriterien. Der Fokus liegt dabei auf dem Förderbereich der Europäischen Kooperationsprojekte, mit dem die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Kulturorganisationen gefördert wird, sowie auf der Mobilitätsförderung „Culture Moves Europe”.

Sophia Hodge Ku Po Ge Peter Adamik

Sophia Hodge

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Peter Adamik

Sophia Hodge studierte Kunstgeschichte, Politikwissenschaft und Philosophie in Trier, Paris und Bonn. Seit 2018 arbeitet sie beim Creative Europe Desk KULTUR und berät zur EU-Kulturförderung. Ihre Beratungsschwerpunkte liegen auf den Förderbereichen Europäische Kooperationsprojekte und Literarische Übersetzungsprojekte.

ZUSAMMEN feiern

Zukunft Feiern! - Wie nachhaltig anfangen?
- für soziokulturelle Zentren, Festivals und Clubs

Gruppenraum 2
12:30-13:30 Uhr

Nachhaltig zu feiern klingt im ersten Moment nach einer großen Aufgabe, aber der Anfang kann überraschend einfach sein. Ideen, Leitfäden und Handreichungen bis hin zu ganz praktischen Checklisten für den Alltag von Clubs und Festivals liefern Antworten auf den Umgang mit der Klimakrise. Oft fehlt es an Zeit und Geld, doch auch mit kleinen Schritten lässt sich viel bewegen. In diesem Panel sprechen wir darüber, wie andere angefangen haben, was Orientierung geben kann und warum es sich immer lohnt, ins Handeln zu kommen.

Franziska Mohaupt ist Referentin für nachhaltige Entwicklung im Bundesverband Soziokultur. Sie ist Umweltingenieurin und Organisationsentwicklerin und berät und qualifiziert Kultureinrichtungen zu Change Prozessen in Richtung Nachhaltigkeit. Sie hat ökologische Standards für Kultureinrichtungen entwickelt, die den Start in das Nachhaltigkeitsmanagement erleichtern.

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Franziska Mohaupt

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Nikolai Alber

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Katharina Wolf

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Andrea Rojas

Katharina Wolf ist Mitgründerin des Vereins clubliebe e.V., arbeitet beim BUND Berlin und setzt sich seit über 10 Jahren für einen nachhaltigen Wandel in der Club- und Festivalszene ein. Im Netzwerk Zukunft Feiern bringt sie Clubs, Festivals und Verbände zusammen und unterstützt mit dem Code of Conduct konkretes klimafreundliches Handeln.

Hase (er/ihm) ist seit 5 Jahren mitverantwortlich für das lunatic Festival in Lüneburg und Teil des KlubNetz-Vorstands. Neben Förderungen liegt sein Hauptfokus auf nachhaltigem Veranstalten. Er ist Club of Change-Alumni, einer Nachhaltigkeitsweiterbildung für den Kulturbereich, und ist aktuell Teil der Arbeitsgruppe für ein Deutschlandticket-Kultur, die dafür sorgen will, dass bei jedem Eventticket auch gleich der Nahverkehr inkludiert ist.

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Hase

Foto:

Anna Sommer

Musikstadt ZUSAMMEN

Wie fördert Musik den Zusammenhalt einer Stadt? -Kulturhauptstadt Chemnitz trifft UNESCO City of Music Hannover

Kleiner Saal
14:30-16:00 Uhr

Wie viel Zusammenhalt kann Kultur? Chemnitz und Hannover haben mindestens eines gemeinsam: sie feiern in diesem Jahr ein besonderes kulturelles Ereignisse, das Menschen zusammenbringen soll: in Hannover das 10-jährige Unesco City of Music Jubiläum und in Chemnitz den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025. In einem interaktiven Gesprächsformat sprechen die Vertreter*innen der beiden Städte über Unterschiede und Gemeinsamkeiten, Erfahrungen aus dem besonderen Jahr 2025 und über das Potential der (Musik)-Kultur als Tool für Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Nancy Gibson, geboren in Toronto, Kanada, war 16 Jahre im Ensemble der Oper Chemnitz engagiert. Seit 2009 ist sie die Leiterin der Städtischen Musikschule Chemnitz. Zu ihrem breiten Netzwerk in der lokalen Kunst- und Kulturszene gehören u. a. die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag, der Programmrat und Freundeskreis für die Kulturhauptstadtbewerbung 2025 und die Arbeitsgruppe "TRAUMKONZERT". Außerdem engagiert sie sich für diverse soziale und gesellschaftliche Initiativen in ihrer Wahlheimat Chemnitz.

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Nancy Gibson

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Inga Samii

Inga Samii leitet seit 2021 das Kulturamt der Landeshauptstadt Hannover. Von 2018 bis Ende 2020 leitete sie in einer Doppelspitze Hannovers Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025. Bis 2018 war sie Bereichsleiterin für das Veranstaltungs- und Vermietungsgeschäft der Herrenhäuser Gärten sowie für die KunstFestSpiele Herrenhausen. Sie ist Diplom-Kulturmanagerin und Diplom-Juristin. Ihre berufliche Laufbahn begann sie 1999 als Referentin in der Niedersächsischen Staatskanzlei.

Musik x ZUSAMMEN

Einstieg in Community Music

Theaterbühne 2
14:30-16:00 Uhr

Community Music ist ein wachsendes Feld im deutschsprachigen Raum. Musik wird hierbei als Werkzeug eingesetzt, um Menschen mit verschiedenen Herkünften und Geschichten zusammenzubringen und kreative, gemeinschaftliche Prozesse auf Augenhöhe zu ermöglichen.

In dem Impuls aus Theorie und Praxis geht es um die folgenden Fragen: Wie schaffe ich ein niedrigschwelliges Angebot, das offen und zugänglich für alle ist? Wie erreiche ich unterschiedliche Zielgruppen und bringe sie auf Augenhöhe zusammen? Wie ermögliche ich kreative Prozesse, die ergebnisoffen sind? Welche Methoden werden verwendet?

Marleen Kiesel ist Geschäftsführerin und Community Musician des Paper Lantern Collective. Derzeit baut sie ein Community Music Programm in Chemnitz auf, als Teil der Kulturhauptstadt, mit dem schon jetzt über 1.000 Menschen nachhaltig erreicht wurden. Zuvor war sie am Konzerthaus Dortmund tätig, wo sie maßgeblich zum Aufbau des dortigen CM-Programms beitrug. Darüber hinaus gibt sie zahlreiche Fortbildungen zu Community Music.

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Marleen Kiesel

Foto:

Jan Felber

ZUSAMMENarbeiten

Kooperationen zwischen Musik & Wirtschaft - wie kommen wir zusammen?

Gruppenraum 1
14:30-16:00 Uhr

Musik und Wirtschaft - wie kommen wir zusammen? In Zeiten verknappter Kulturfördermittel ist die Freie Szene darauf angewiesen, neue Förderquellen zu erschließen. Im Gegensatz zum Kultursponsoring bringen Kulturpatenschaften keine finanzielle Unterstützung ein, sondern setzen da an, wo kunstferne Leistungen (Recht, Steuer, Projektmanagement, Transport, Material etc.) benötigt werden. In diesem Workshop setzen wir uns mit zwei Fragen auseinander: Mit welchen Dienstleister*innen und Fachleuten aus der Wirtschaft möchte ich zusammenarbeiten? Welche Motivation könnten Unternehmen haben, mein Projekt zu unterstützen?

Claudia Ulrike Anna Bleier, Journalistin, Schriftstellerin und Leiterin der Kölner KulturPaten. Neben ihrer schreibenden Tätigkeit vermittelt sie Fachleute aus Unternehmen als ehrenamtliche Unterstützer an Projekte und Künstler*inenn der Freien Szene. Im Mittelpunkt der Kulturpatenschaften steht das Teilen von Ressourcen und fachlichem Knowhow.

Claudia Ulrike Anna Bleier privat

Claudia Ulrike Anna Bleier

ZUSAMMEN feiern

Zukunft Feiern! - Gemeinsam nachhaltig loslegen!
– für soziokulturelle Zentren, Festivals und Clubs

Gruppenraum 2
14:30-16:00 Uhr

In dieser Session geht es direkt in die Praxis! Wir wenden den Code of Conduct und die Ökologischen Mindeststandards für die Soziokultur an konkreten niedersächsischen Beispielen an. An drei prarallel arbeitenden Tischen findet ihr die folgenden Akteur*innen:

Lautfeuer Festival, Lingen:

Das Umsonst & Draußen Festival beschäftigt sich schon lange mit dem Thema und hat dieses Jahr den Code of Conduct Zukunft Feiern unterzeichnet. Gesa Sophie Witzleben und Fiete Lühn stellen den Festival Code of Conduct vor und gehen ihn gemeinsam mit euch durch.

Gesa Witzleben

Gesa Sophie Witzleben

Fiete Luehn

Fiete Lühn

Morena Piro

Morena Piro

MusikZentrum, Hannover:

Der Club mit 500er-Kapazität gehört zu den Erstunterzeichner*innen des Code of Conduct in Niedersachsen. Transformationsmanagerin Morena Piro, Clara Stuhlemmer und Joyce Kornelious berichten von ihrem Nachhaltigkeitsprozess und gibt Einblicke in nächste Schritte.

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Joyce Kornelious / Clara Stuhlemmer

Musa, Göttingen:

Das soziokulturelle Zentrum war an der Entwicklung der Ökologischen Mindeststandards beteiligt und hat sie längst in die eigene Arbeit integriert. Gabi Radinger berichtet direkt aus der Praxis des Kulturzentrums.

Foto Gabi Radinger 2023 Fotograf Sebastian Dohm

Gabi Radinger

Foto:

Sebastian Dohm

Musikstadt ZUSAMMEN

Einblicke in den Status Quo der Musikstadt-Strategie für Hannover

Kleiner Saal
16:30-17:30 Uhr

Das Cultural Policy Lab lädt ein, in den Maschinenraum der gemeinsam mit dem Nerzwerk Junge Ohren (NJO) entwickelten Musikstrategie für die Stadt Hannover zu blicken. Im Schaufenster stellen wir erste methodische Ansätze und Ergebnisse des seit Sommer 2025 laufenden Strategie-Prozess vor, öffnen aber vor allem den Raum für Dialog: Fragen, Kritik, Ideen – alles ist willkommen. Was soll unbedingt in die Musikstrategie aufgenommen werden? Wie kann Musik gesellschaftlichen Zusammenhalt stiften? Welche Strukturen braucht ein zukunftsfähiges Musik-Ökosystem?

Wir freuen uns auf einen Austausch, in dem wir gemeinsam Perspektiven entwickeln und die Musikstadt Hannover weiter denken.

Christian Steinau leitet das Cultural Policy Lab. An der Schnittstelle von Kultur, Politik und Gesellschaft entwickelt er visionäre Strategien und neue Dienstleistungen für eine sich verändernde Welt. Sein Ziel: Kultur als Resonanzraum stärken und Städte befähigen, Zukunft mutig und wirkungsvoll zu gestalten.

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Foto:

Daniela Pfeil

Musik x ZUSAMMEN

Genossenschaften als Solidarmodelle

Theaterbühne 2
16:30-17:30 Uhr

Wie kann gemeinsames Wirtschaften Zusammenhalt stärken? Wie können wir Besitz, Verantwortung und Gestaltung gemeinschaftlich denken?

In diesem Vortrag geht es um Genossenschaften als zeitgemäße Organisationsform zwischen Idealismus und Unternehmertum.
 Der Vortrag gibt einen kompakten Einblick in das Modell Genossenschaft – und zeigt, was sie von Vereinen unterscheidet, welche Chancen und Herausforderungen sie bietet und worauf es bei einer Gründung ankommt. Anhand von Praxisbeispielen wird sichtbar, wie Genossenschaften Räume für Kooperation, Teilhabe und gemeinsames Gestalten eröffnen können. Zum Abschluss gibt es Raum für Fragen und Austausch.

Annika Heinrichs begleite Menschen und Organisationen in wünschenswerte Zukünfte. Sie ist multidisziplinäre Strategin, Business Designerin und leitet partizipative Kreativprozesse seit über 15 Jahren. 2020 hat sie beschlossen ihr Leben und Wirken vollständig zu verändern: In diesem Jahr hat sie als Sozialunternehmerin gemeinsam mit Freund*innen Ein Ding der Möglichkeit, einen Zukunftsort im Wendland, gegründet. Dort wirkt sie im Lab - einem Experimentierfeld für Co-Kreation und Zeitgeist.

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Annika Heinirchs

Alicja Möltner ist Mitgründerin und Vorstandsmitglied der Smart Genossenschaft. Sie engagiert sich für faire Arbeitsbedingungen und innovative Kooperationsmodelle für Selbstständige. Ihr Fokus liegt auf nachhaltiger sozialer Absicherung, gemeinschaftlichen Geschäftsmodellen und Transformation.
Sie stellt das Arbeitsmodell der Smart Genossenschaft für Kreativschaffende Selbständige vor.

Pekka Schäfer-Schneidereit ist seit 2002 Lehrer mit den Fächern Musik, Kunst, DSP und Biologie. Seit 2006 sammelte er Erfahrungen mit Musicalproduktionen an seinen Schulen und gründetet 2024 die IGStage als Teil der Schülergenossenschaft. Er stellt die Schülergenossenschaft der IGS Achim als Möglichkeit von kultureller Praxis und Teilhabe an allgemeinbildenden Schulen vor. Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, welche Bedingungen zum Gelingen notwendig sind und wie dieses Konzept an der IGS Achim umgesetzt wird.

ZUSAMMENarbeiten

Soziale Gerechtigkeit in der Musik? Music Family Hub

Gruppenraum 1
16:30-17:30 Uhr

Wie gelingt es, Familie, Care-Arbeit und Karriere in der Musikbranche zu verbinden? Dieses Panel, moderiert von Music Family Hub, beleuchtet Herausforderungen wie traditionelle Rollenbilder, mentale Belastungen und finanzielle Hürden. Besonders im Fokus steht die Bedeutung von Community und starken Netzwerken als Schlüssel für gemeinsame Lösungen und nachhaltige Veränderungen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Perspektiven einzubringen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam an familienfreundlichen Strukturen zu arbeiten. So entsteht Raum, um Fürsorge und Beruf erfolgreicher zu vereinen und eine inklusive, zukunftsfähige Musikindustrie mitzugestalten.

Nanja Oedi und Pamela Bürger sind die Gründerinnen von Music Family Hub, eine Initiative und Berliner Start-Up, das Familienfreundlichkeit und Chancengleichheit im Berufsleben sowie kreative Bildung fördert. 2025 starteten sie die Mom’s Got Talent Academy zur Förderung Musiker*innen mit Kind. Sie verbinden Musikleidenschaft mit sozialem Engagement und Innovationskraft in der Musikbranche.

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Manuel Krug

ZUSAMMEN feiern

KlubNetz - wtf 10 Jahre?!
- Rück- und Ausblicke

Gruppenraum 2
16:30-17:30 Uhr

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Das KlubNetz arbeitet seit zehn Jahren daran, die Bedingungen für Veranstaltende in Hannover und Niedersachsen zu verbessern. Was wurde gemacht? Was wird gemacht? Was sollte gemacht werden? Und wie? Und wer?

Der KlubNetz-Vorstand kommt geballt mit vielen Ideen, Antworten, Statusmeldungen, Rück- und Ausblicken und vermutlich mit eigenen Fragen an die Versammelten. Eine kompakte Stunde kreativer Überforderung fürs Zusammengestalten der Musikwelt.

ZUSAMMEN essen & feiern

Alle an einem Tisch &
Die kurze Nacht der Nachtkultur

ab 18 Uhr

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Das KlubNetz lädt alle Nachtkulturmenschen und Verbündete zur Jubiläumsparty ein. Zusammen wird die Nachtkultur und der runde Vereinsgeburtstag gefeiert. Alle sind willkommen!

Im Anschluss der Musikland-Jahreskonferenz im Kulturzentrum Pavillon wird erst feierleich Zusammen an einer großen Tafel diniert und angestoßen.
Anschließend verwandeln wir einen Raum zum Club, bespielt von verschiedenen Kollektiven. Die charmanteste Backstage-Party der Stadt bietet in vier Slots einzelnen Szenen Raum, so dass verschiedene Nightlife-Aromen probiert werden können.

Museen, Kirchen, Theater haben lange Nächte, die hier aber sonst Alltag sind. Deshalb laden wir zur kurzen Nacht der Nachtkultur an einem Dienstag.

Fragen und Antworten

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Für die Teilnahme an der Jahreskonferenz erheben wir eine Gebühr in Höhe von 39€ (erm. 19€). Diese refinanziert Eure Verpflegung sowie warme und kalte alkoholfreie Getränke während der Veranstaltung.

Für die Teilnahme an der abendlichen KlubNetz Geburtstags-Tafel und dem feiernden Ausklang bitten wir Euch um einen zusätzlichen Unkostenbeitrag von 12€.

Ihr könnt bei eurer Anmeldung entsprechend den regulären oder ermäßigten Preis ohne oder inklusive Ausklang auswählen, als auch euch nur für den Ausklang anmelden.

Ob Ihr den ermäßigten oder vollen Teilnahmepreis in Anspruch nehmen wollt, bleibt Euch ohne Angabe von Gründen überlassen und liegt in eurem eigenen Ermessen.

Wie immer gilt: wir möchten, dass alle an unserer Konferenz teilnehmen können. Sollte ein Betrag für Euch schwierig sein, meldet Euch gerne direkt bei uns und wir finden eine Lösung.

Infos zur Barrierefreiheit des Veranstaltungsortes findet ihr unter pavillon-hannover.de/

Die gesamte Veranstaltung wird von einer geschulten Awareness-Person begleitet.

Wenn ihr im Vorfeld weitere Fragen oder Bedarfe habt, um ein für euch angenehmes und sicheres Konferenzerlebnis sicherzustellen, kontaktiert gerne Thorge unter freidel@musikland-niedersachsen.de oder hinterlasst uns eine Notiz im Kommentarfeld der Anmeldung.

Die Musikland Niedersachsen Jahreskonferenz wird gefördert durch Projektmittel des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und findet in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshaupstadt Hannover statt.

Die Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH ist eine Gesellschaft des Landesmusikrats Niedersachsen e.V. in Kooperation mit dem Land Niedersachsen, der Stiftung Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.