aware.nds

Ein Projekt zur Stärkung einer diskriminierungssensiblen Musikkultur von Musikland Niedersachsen und Klubnetz e.V.

Logo aware nds schwarz

Über das Projekt

Das Projekt beinhaltet:

FRTG Nord 98 Johannes Krueger 24072618 15
Foto:

Johannes Krüger für snntg e.V.

aware.nds bietet Menschen aus der Awarenessarbeit sowie allen Interessierten verschiedene kostenfreie Veranstaltungen an.

Fortbildungen

Um Menschen, die in der Awarenessarbeit tätig sind weiterzubilden oder Personen, die in der Awarenessarbeit tätig werden wollen auszubilden, bieten wir auch 2026 in verschiedenen Städten Niedersachsens (modulare)
Fortbildungsangebote an.

Die Fortbildungen in Lüneburg und Osnabrück sind modular konzipiert. Die Module bauen aufeinander auf und sollen zur Qualifizierung dienen.
Ein Einstieg ist in jedem Modul und auch für einzelne Module möglich.

Wir bieten die Fortbildungen kostenlos an, es fällt jedoch bei Anmeldung eine Verpflegungspauschale von 15 € pro Termin an.
Dafür seid ihr während des Workshops komplett mit (nicht-alkoholischen) Getränke, Kaffee, Snacks und einem warmen veganen Mittagessen voll umsorgt.
Sollten das Eure aktuellen finanziellen Möglichkeiten nicht ermöglichen, meldet Euch gerne per Mail bei uns und wir finden eine Lösung.

Ihr erhaltet am Ende der Reihe eine Teilnahmebestätigung, die Ihr als Nachweis über die Qualifizierung nutzen könnt.

Für den Bildungsurlaub an der VHS Hannover gelten gesonderte Konditionen, die ihr bitte der Anmelde-Seite der VHS entnehmt.

Osnabrück

Ein Kooperationsprojekt mit Lagerhalle, Fokus e.V., Referat Chancengleichheit der Stadt Osnabrück

Ort und Zeit: Fünf Samstag im Januar bis März 2026 in der Lagerhalle (für den Veranstaltungsort ist ein rollstuhlgerechter Zugang vorhanden, weitere Informationen zur Barrierefreiheit findet ihr auf der Seite der Lagerhalle)

Nachholtermin: 31. Januar

Lagerhalle (Osnabrück)

Einführung in die Awarenessarbeit
Inhalte & Referent*innen

Potrait Andru König
Referent: Andru König ist deutschlandweit als Awareness Coach, Moderator und Redner tätig. Gemeinsam mit seiner Schwester Emily Rose, die als Sängerin viele Projekte musikalisch begleitet, arbeitet er mit Schulen, Firmen, Vereinen, Festivals und unterschiedlichsten Gruppen. Beide vermitteln Wissen und Haltung rund um Awareness, Beteiligung und Teilhabe. Aufgewachsen in diskriminierenden Strukturen, kennt Andru die Mechanismen von Ausschluss und Herabwürdigung aus eigener Erfahrung. Diese Erfahrungen prägen seine Arbeit: Er setzt sich täglich für ein respektvolles Miteinander ein, zeigt Wege der Sensibilisierung auf und stärkt Menschen darin, Diskriminierung aktiv zu erkennen und entgegenzuwirken.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit
24. Januar

Lagerhalle (Osnabrück)

Umgang mit sexualisierter Gewalt und betroffenen Personen
Inhalte & Referent*innen
Potrait Patricia Heller


Referent*innen:
Patricia Heller studierte Soziologie und war anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück tätig. Seit 2019 ist sie kommunale Gleichstellungsbeauftragte und seit 2022 führt sie diese Tätigkeit bei der Stadt Osnabrück aus.

Potrait Karen Sanchez
Karen Vanesa De La Torre Sanchez , geb. 1993, studierte Psychologin (B.A) und Managerin in Non-Profit Organisationen (M.A). Internationale Projektarbeit und Teamleitung im Bereich sexuelle Vielfalt und Geschlechter und internationale Freiwilligenarbeit. 2019-2021 Projektleiterin eines Mastertutorienprogramms an der Hochschule Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Sie ist seit 2021 Geschäftsführerin der Frauenberatungsstelle Osnabrück Stadt und Landkreis. Ihre Hauptaufgabenbereiche sind die Finanzen, Fundraising, Projektverwaltung, Personalmanagement, Ehrenamtsmanagement sowie Planung und Durchführung von Fortbildungen mit den Schwerpunkten: Sexuelle Belästigung/ sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz und Gefährdungseinschätzung und Hochrisikofälle bei häuslicher Gewalt. Vorsitzende des Vereins Exil e.V. für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichten von 2021 bis 2025.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

7. Februar

Lagerhalle (Osnabrück)

Intersektionalität und diskriminierungssensible Praxis
Inhalte & Referent*innen

Potrait Josephine Mafulu
Referent*innen: Josephine Mafulu (sie/ihr) lebt in Osnabrück/Straßburg und ist Sexualpädagogin (bkb) sowie Erziehungswissenschaftlerin (M.A.) mit den Schwerpunkten Rassismuskritik/ diskriminierungskritische Bildungsarbeit, intersektionale und diversitätssensible Sexualpädagogik. Sie war mehrere Jahre als Mitarbeiterin der pro familia e.V. in der sexualpädagogischen Bildungsarbeit tätig und bietet seit 2023 als freiberufliche Dozentin des Institut für Sexualpädagogik (isp), Workshops zu Themen der sexuellen Bildung an. Ziel ihrer Bildungsarbeit ist es mittels einer diskriminierungskritischen Bildungsarbeit und diversitätssensiblen sexuellen Bildung hinsichtlich Machtstrukturen und Diskriminierungsformen zu sensibilisieren sowie die Vielfalt der Lebenswelten sichtbar zu machen.

Potrait Madou Klaes
Madou Klaes (em/ems) lebt in Osnabrück und ist Musikpädagog*in, sowie Trainer*in für Social Justice and Radical Diversity. Madou arbeitet seit 2020 beim Osnabrücker Kulturverein FOKUS e.V. und hat dort in den vergangenen Jahren Awareness-Strukturen aufgebaut. Seit 2023 gibt em Workshops zu Awareness- und Antidiskriminierungsthemen unter anderem für die VHS Osnabrück, die Kunsthalle Osnabrück und das IFZ Frankfurt.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit
21. Februar
Lagerhalle (Osnabrück)
Erstellung von Awarenesskonzepten und nachhaltigen Strukturen
Inhalte & Referent*innen

Inhalt: Dieses Modul richtet sich an Kulturschaffende, die gerne eigene Awarenesskonzepte für ihre Räume und Veranstaltungen erarbeiten oder weiterentwickeln möchten. Im Workshop werden wir darüber sprechen, aus welchen Bausteinen sich ein ganzheitliches Awareness Konzept zusammensetzt, wie Awareness von innen nach außen gedacht werden kann und warum Awareness mehr ist als die Umsetzung eines Unterstützungskonzepts auf Veranstaltungen. Anhand von Best Practice Beispielen möchten wir uns anschauen, wie Unterstützungskonzepte für unterschiedliche Formate aussehen können und beginnen erste Maßnahmen für eure Veranstaltungen zu entwickeln. Ein Fokus wird dabei auf der Zusammenarbeit mit relevanten Gewerken wie Security und Barpersonal liegen. Zudem erhalten die Teilnehmenden Hilfestellungen und Fachwissen, um Maßnahmen und Mindeststandards zur Qualitätssicherung bei Awareness Konzepten zu etablieren.

Referentin: Gwendolyn Patzer (sie/ihr) ist Teil des gemeinnützigen Vereins Act Aware e.V., der sich für mehr Awareness auf Veranstaltungen einsetzt. Für uns ist Awareness mehr als Awareness Teams auf Veranstaltungen. Awareness ist ein fortlaufender Prozess, der im Innern schon bei den Einzelnen anfängt und alle Ebenen und Bereiche einer Organisation durchdringt. Wir möchten durch Bildung von Veranstaltenden und Besuchenden, durch die Entwicklung und Umsetzung von Awareness Konzepten und die Unterstützung von Betroffenen sexualisierter Gewalt und Diskriminierung Veranstaltungen zu zugänglicheren und sichereren Orten für alle machen. Awareness gibt uns Handlungsmöglichkeiten, um in einer von verschiedenen unterdrückenden Systemen durchzogenen Gesellschaft betroffenensolidarisch zu agieren und Diskriminierung präventiv entgegenzuwirken. Dazu begleiten wir Festivals, Clubs, Universitäten, Filmproduktionen, Künstler*innen, Initiativen, Verbände, Vereine, Engagierte und Ministerien. Unsere Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Beratung, Konzeptionierung und Umsetzung in den Bereichen interne Awareness und Organisationsentwicklung, Awareness im Veranstaltungskontext, Bildung zu Anti-Diskriminierungsthemen, Allyship und diskriminierungssensible Kommunikation. In der Vergangenheit haben wir bereits Konzepte und Projekte mit Kopf und Steine, dem Reeperbahnfestival, der c/o pop, dem Clubkombinat (”to be aware”), der Awareness Akademie, Landstreichen Booking sowie unterschiedlichen Hochschulen, Festivals, Clubs, Bars und anderen Partnerinnen umgesetzt.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit
7. März

Lagerhalle (Osnabrück)

Leitungsaufgaben und Selbstfürsorge in Awarenessteams
Inhalte & Referent*innen

Potrait Maja von Glan
Referentin: Maja von Glan (sie/ihr) ist Beraterin und Dozentin für Awareness, Schutz und Betroffenenorientierung. Als Selbstständige gründete sie mitHaltung und begleitet Organisationen, Standorte und Teams bei der Entwicklung und Evaluation von Awareness- und Sicherheitskonzepten. Seit 2019 gibt sie Schulungen, Workshops und Praxistrainings und war bereits auf zahlreichen Großveranstaltungen und Festivals als Awarenessleitung und Teambetreuerin tätig. Als Kultur- und Sozialanthropologin (MA) verbindet sie theoretisch fundiertes Wissen mit ihrer umfangreichen Praxiserfahrung sowie einem feministischen, diskriminierungssensiblen Ansatz. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Selbstschutz, Grenzen und Selbstfürsorge in Awarenessteams. Maja lebt, lernt und arbeitet in Bremen, online und deutschlandweit.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Lüneburg

Ein Kooperationsprojekt mit lunatic e.V.

Ort und Zeit: Fünf Tage im April 2026 im utopia

4. April

utopia (Lüneburg)

Einführung in die Awarenessarbeit
Inhalte & Referent*innen


Inhalt: Im ersten Modul erhalten Teilnehmende einen Überblick über die Grundlagen der Awarenessarbeit. Aufbauend auf historischen Hintergründen von Awareness, wie „Transformative Justice“ und „Community Accountability“, werden zentrale Prinzipien der Awarenessarbeit, wie Parteilichkeit, Definitionsmacht, Konsens und Intersektionalität vermittelt und gemeinsam erarbeitet. Das Modul bietet außerdem praktische Handlungsmöglichkeiten zur Umsetzung von den Grundlagen der Awarenessarbeit. Neben den Methoden zur Konfliktbewältigung und der Begleitung von Betroffenen erhalten die Teilnehmenden wertvolle Tipps zur Selbstreflexion und zum Umgang mit emotionalen Belastungen, um langfristig ihre Psychohygiene gewährleisten zu können.Awareness wird als mehr als ein Unterstützungskonzept nahegebracht – es ist ein Ansatz für ein solidarisches und achtsames Miteinander.

Referentin: Mariama (sie/ihr) studiert Transkulturelle Studien und ist seit 2022 in der Awarenessarbeit aktiv – unter anderem über den Verein Act Aware e. V. Sie kommt aus aktivistischen Kontexten und arbeitet freiberuflich zu Antidiskriminierung und Kolonialismus an der Schnittstelle zu Awarenessarbeit. Ihr Wissen teilt sie in Workshops und Paneltalks und moderiert thematisch anknüpfende Veranstaltungen.

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11.April

utopia (Lüneburg)

Intersektionalität und diskriminierungssensible Praxis
Inhalte & Referent*innen

Referent*in: Franciska R. Petsch ist Sozialwissenschaftler*in mit den Schwerpunkten soziale Ungleichheiten, Organisationssoziologie und kritische Gesellschaftsanalyse. Mit langjähriger Erfahrung in der politischen Bildung und Expertise in intersektionalen Ansätzen unterstützt Franciska strukturelle Veränderungsprozesse. Als Fachkraft für Culture & People Management bringt Franciska unter Anderem Wissen aus Antidiskriminierungstheorien und diversitätssensibler Organisationsentwicklung in Projekte und (kultur-)politische Kontexte ein und fördert diskriminierungssensible Strukturen, die Inklusion und Gleichberechtigung in fachübergreifenden Netzwerken stärken.

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12. April

utopia (Lüneburg)

Umgang mit sexualisierter Gewalt und betroffenen Personen
Inhalte & Referent*innen


Inhalt: Im Workshop Umgang mit sexualisierter Gewalt und betroffenen Personen widmen wir uns den verschiedenen Formen von sexualisierter Gewalt und einem betroffenenorientierten Umgang mit Vorfällen dieser Art. Wir beleuchten die verschiedenen Gefühle und Reaktionen, die Betroffene durchleben können und wir besprechen, wie man im Rahmen der Awarenessarbeit mit solchen Situationen kompetent umgehen kann. Wir erarbeiten dazu konkrete Handlungsmöglichkeiten und praxisnahe Do's und Don'ts. Darüber hinaus wird geschaut, wie Selbstfürsorge im Team rund um solche Vorfälle aussehen kann und wo die Grenzen der Awarenessarbeit liegen.

Referentin: Maja von Glan (sie/ihr) ist Referentin und Beraterin für Awareness, Schutz und Betroffenenorientierung. Als Selbstständige gründete sie mitHaltung und begleitet Organisationen, Standorte und Teams bei der Entwicklung und Evaluation von Awareness- und Sicherheitskonzepten. Seit 2019 gibt sie Schulungen und Praxistrainings und war bereits auf zahlreichen Großveranstaltungen als Head of Awareness tätig. Als Kultur- und Sozialanthropologin (MA) verbindet sie theoretisch fundiertes Wissen mit ihrer umfangreichen Praxiserfahrung sowie einem feministischen, diskriminierungssensiblen Ansatz. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem Umgang mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt: vom Erstkontakt über konkrete Handlungsoptionen bis zur teaminternen Selbstfürsorge. Maja lebt, lernt und arbeitet in Bremen, online und deutschlandweit

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25. April
utopia (Lüneburg)
Erstellung von Awarenesskonzepten und nachhaltigen Strukturen
Inhalte & Referent*innen

Referentin: Lena arbeitet seit 2018 in verschiedenen Kontexten des Kulturbetriebs und ist sowohl hinter den Kulissen als auch im Bereich der Kunst- und Kulturvermittlung zu finden. Als Teil des act aware e.V. gibt sie Workshops und Schulungen zu Themen rund um Awareness und Diversity und berät Veranstaltende im Planungsprozess. Sie ist davon überzeugt, dass Kulturveranstaltungen das Potential haben, positive Veränderung hin zu einer gerechteren Gesellschaft zu bewirket, wenn sie sich als politische Akteure verstehen und entsprechende Verantwortung übernehmen. In ihrer Arbeit verbindet sie Theorie und Praxis mit dem Ziel, Veranstaltungen inklusiver zu gestalten und die Prävention von Diskriminierung und Gewalt bereits in der Planung mitzudenken.

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26. April

utopia (Lüneburg)

Leitungsaufgaben und Selbstfürsorge in Awarenessteams
Inhalte & Referent*innen


Weitere Informationen folgen in Kürze.

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Braunschweig

Ein Kooperationsprojekt mit der Stadt Braunschweig und der VHS Braunschweig/Antidiskriminierungsstelle Braunschweig

Ort und Zeit: Fünf Tage am Wochenende Ende April bis Ende Mai im Jugendbüro Braunschweigs

25. April

Braunschweig

Einführung in die Awarenessarbeit
Inhalte & Referent*innen


Weitere Informationen folgen in Kürze.

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26. April

Braunschweig

Intersektionalität und diskriminierungssensible Praxis
Inhalte & Referent*innen

Inhalt: In diesem Modul wird das Verständnis von Intersektionalität und deren Bedeutung für die praktische Awarenessarbeit vertieft. Die Teilnehmenden lernen, wieIntersektionalität in der Unterstützungsarbeit umgesetzt werden kann und wie Sensibilisierung für verschiedene Diskriminierungsformen gelingt. Awareness wird im Kontext von Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Queeren Bewegungen(LGBTQIA*+), sowie Barrierefreiheit und Behinderung beleuchtet. Zudem erhalten die Teilnehmenden praxisorientierte Anleitungen für eine diskriminierungssensible Veranstaltungsplanung. Ziel ist es, das Bewusstsein für vielfältige Perspektiven und Bedarfe in der Awarenessarbeit zu stärken.

Referentin: Céline Bartholomaeus (sie/ihr) studierte „Kunst in Aktion“ & „Kunstwissenschaften“ an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.  Nach ihrem langjährigen Engagement am Staatstheater Braunschweig und bei der ASSITEJ e.V. arbeitet sie aktuell als freiberufliche Theatermacherin, Dramaturgin und Bildungsreferentin und realisiert Projekte mit dem Fokus auf Empowerment, Rassismuskritik und politischer Bildung. Als Mitgründerin und Vorsitzende von Amo-Braunschweig Postkolonial e.V. sowie als Teil vom AB_____ (Aktionsbündnis_____) verbindet sie ihre künstlerische Praxis mit rassismus- und machtkritischen Diskursen. 

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9. Mai

Braunschweig

Umgang mit sexualisierter Gewalt und betroffenen Personen
Inhalte & Referent*innen


Inhalt:Das Modul vermittelt Grundlagen zur Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt. Die Teilnehmenden lernen anhand praktischer Beispiele, wie sie Betroffene unterstützen und wie sie durch gezielte Bystander-Intervention eingreifen können. Ein „Methodenkoffer“ zur Selbstreflexion und zahlreiche Praxisbeispiele fördern den sicheren Umgang in herausfordernden Situationen. Ebenso wichtig sind die Themen Nachsorge für Betroffene und Selbstfürsorge – mit einem besonderen Fokus auf die Reflexion persönlicher Belastungsgrenzen der Unterstützenden. Ziel ist es, Fachwissen und persönliche Reflexion für eine nachhaltige Awarenessarbeit zu stärken.
Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt.

Referentin: Yasmina Reimann (sie/ihr) ist Sozialwissenschaftlerin und systemische Beraterin. Sie arbeitet bei sichtbar. Fachzentrum gegen sexualisierte Gewalt e.V. in Braunschweig, bildet Fachkräfte fort und berät Betroffene sowie Angehörige. Als freiberufliche Bildungsreferentin hat sie seit mehreren Jahren die Themen Feminismus, Awareness und soziale Ungleichheit zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit gemacht.

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10. Mai
Braunschweig
Erstellung von Awarenesskonzepten und nachhaltigen Strukturen
Inhalte & Referent*innen

Weitere Informationen folgen in Kürze.

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30. Mai

Braunschweig

Leitungsaufgaben und Selbstfürsorge in Awarenessteams
Inhalte & Referent*innen


Weitere Informationen folgen in Kürze.

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Bildungsurlaub: Awarenessarbeit bei Kulturveranstaltungen (März 2026)

Ein Kooperationsprojekt mit der VHS Hannover und act aware e.V.

Ort und Zeit: 2. bis 6. März 2026 in der VHS Hannover (Infos zur Barrierefreiheit)

Bildungsurlaub: Ein Bildungsurlaub gibt Arbeitnehmer*innen gesetzlich geregelt die Möglichkeit, ein paar Tage von der Arbeit freigestellt zu werden, um an anerkannten Weiterbildungs- oder Qualifizierungsmaßnahmen (wie etwa dieser Fortbildungsreihe) teilzunehmen.

Inhalt: Der fünftägige Kurs vermittelt Grundlagen und vertiefende Inhalte zur Awarenessarbeit. Er richtet sich insbesondere an Menschen, die ehrenamtlich oder beruflich in die Organisation öffentlicher Veranstaltungen auf Festivals, Stadtfesten, Open Airs, Konzertreihen oder in Clubs eingebunden sind.

Das erwartet euch im Programm:

Tag 1Einführung in die Awarenessarbeit
Tag 2Intersektionalität und diskriminierungssensible Praxis
Tag 3Umgang mit sexualisierter Gewalt und betroffenen Personen
Tag 4Erstellung von Awarenesskonzepten und nachhaltigen Strukturen
Tag 5Leitungsaufgaben und Selbstfürsorge in Awarenessteams

ThinkTank - Netzwerktreffen

Der ThinkTank vernetzt Awareness-Netzwerke und engagierte Awarenesspersonen verschiedener Kontexte aus Niedersachsen. Er dient als Austauschplattform und fungiert gleichzeitig als fluider Beirat, um verschiedene Perspektiven und Expertisen in die Weiterentwicklung von Konzepten und Awarenessstrukturen einfließen zu lassen. Er ist offen für alle Interessierten.

Termine für das Netzwerktreffen:

6. März 2026
Hannover

ThinkTank

Netzwerktreffen zum Austausch und zur Weiterentwicklung von Ideen und Konzepten: Thema: Team-interne Awarenessarbeit (z.B. Code of Conducts)

Keine
Anmeldung

erforderlich

23. April 2026

Osnabrück

ThinkTank

Netzwerktreffen zum Austausch und zur Weiterentwicklung von Ideen und Konzepten: Thema: Wie können wir uns nachhaltig vernetzen?

Keine Anmeldung erforderlich

Kollegiale Fallberatung

Die Fallberatung bietet einen geschützten Rahmen, um herausfordernde Situationen aus der Awareness-Praxis gemeinsam zu betrachten und einzuordnen. Sie richtet sich an Teams, Kollektive und Veranstaltende, die konkreten Fällen beschäftigen und dabei Orientierung, Entlastung oder neue Blickwinkel suchen.

Das Angebot ist offen für Menschen aus allen Bereichen der Awareness-Arbeit – unabhängig von Branche oder Kontext.

Auch wenn Awareness-Strukturen sorgfältig aufgebaut sind, können Situationen entstehen, die über Routinen hinausgehen, Unsicherheit auslösen oder offene Fragen hinterlassen. In der Fallberatung wird bewusst Zeit genommen, um solche Fälle aus der Praxis herauszulösen, zu strukturieren und gemeinsam zu bearbeiten. Der Fokus liegt dabei nicht auf schnellen Lösungen, sondern auf einem vertieften Verständnis der Situation, der beteiligten Dynamiken und der eigenen Rolle.

Die Beratung folgt einem klaren Ablauf, der es ermöglicht, unterschiedliche Perspektiven zusammenzutragen und daraus tragfähige Handlungsoptionen zu entwickeln. Dabei entstehen Impulse, die nicht als Anweisungen oder Bewertungen verstanden werden sollen, sondern als Unterstützung, um die eigene Einschätzung zu schärfen und Handlungsspielräume sichtbar zu machen.

Ein wichtiger Bestandteil der Fallberatung ist zudem das Vermitteln von Methoden zur gemeinsamen Reflexion, die auch nach der Beratung in der eigenen Arbeit angewendet werden können. Insbesondere im Umgang mit belastenden oder komplexen Situationen.

Hinweise zu Grenzen des Formats

Bestimmte Fälle können den zeitlichen und inhaltlichen Rahmen einer einzelnen Fallberatung überschreiten. Dazu zählen insbesondere Situationen mit anhaltender Gefährdung, komplexen Macht- oder Abhängigkeitsverhältnissen oder fortlaufenden Grenzverletzungen, etwa bei Stalking, schwerer sexualisierter Gewalt oder eskalierenden Konflikten. In solchen Fällen kann die Fallberatung eine erste Orientierung bieten, ersetzt jedoch keine längerfristige Begleitung, Krisenintervention oder spezialisierte Fachberatung. Bei Bedarf kann gemeinsam ausgelotet werden, welche weiteren Schritte oder Unterstützungsangebote sinnvoll sind.
Die Termine sind auf 90 Minuten angelegt. In diesem Zeitraum ist es in der Regel nicht möglich, eine größere Anzahl von Fällen ausführlich zu bearbeiten. Wenn mehrere Personen Anliegen mitbringen, wird zu Beginn gemeinsam priorisiert. Je nach Komplexität können ein bis zwei Fälle vertieft besprochen werden.

Referent*in: Jori (they/them), 26 Jahre alt, lebt in Hamburg und kommt selbst ursprünglich aus dem Veranstaltungskontext als veranstaltende und organisierende Person. Heute begleitet Jori Veranstaltende aus unterschiedlichsten Bereichen (bspw. Tattooconventions, Demonstrationen, Festivals) beim Aufbau und der Umsetzung von Awareness-Strukturen.

Jori ist neurodivergent und queer und legt in der eigenen Arbeit großen Wert auf machtkritisches, queerfeministisches Handeln sowie auf ein bewusstes Umgehen mit Privilegien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Aufarbeitung von Vorfällen und der Begleitung von Strukturen dabei, misogyne, patriarchale und diskriminierende Muster sichtbar zu machen, zu hinterfragen und nachhaltig zu verändern.

Jori Timmermann

Termine für die kostenfreie kollegiale Fallberatung:

17. Februar 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr

(online)

Kollegiale Fallberatung

Austausch zu Herausforderungen und Problemstellungen und zur Weiterentwicklung von Konzepten


Termin liegt in der Vergangenheit

31. März 2026,

18:00 bis 19:30 Uhr

(online)

Kollegiale Fallberatung

Austausch zu Herausforderungen und Problemstellungen und zur Weiterentwicklung von Konzepten

Zur Anmeldung
19.Mai 2026,

19:00 bis 20:30 Uhr

(online)

Kollegiale Fallberatung

Austausch zu Herausforderungen und Problemstellungen und zur Weiterentwicklung von Konzepten

Anmeldung folgt
16. Juni 2026,

19:00 bis 20:30 Uhr (online)

Kollegiale Fallberatung

Austausch zu Herausforderungen und Problemstellungen und zur Weiterentwicklung von Konzepten


Anmeldung folgt

In dieser Broschüre vom Projekt "support(fx)" der Initiative Awareness befinden sich Informationen über alle relevanten Punkte in Bezug auf den Umgang mit Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt bei Veranstaltungen. Sie bietet einen detaillierten Überblick zum Thema "Awareness".

Ein Überblick der Initiative Awareness über die 10 Must-Haves zur Einführung von Awareness-Strukturen und funktionierenden Awareness-Teams

Dieser Leitfaden, welcher von den Awareness-Teams der Festivals "snntg" und "appletree garden" entstanden ist, enthält alle nötigen Informationen zur Erstellung von Awareness-Konzepten für Festivals

Die Mindeststandards für die Awareness-Arbeit wurden in einem Prozess von verschiedenen Akteur*innen aus dem Awareness-Bereich erarbeitet und können eine gemeinsame Grundlage für verlässliche Awareness-Arbeit bieten.

Eine Liste von Fachbegriffen rund um das Thema Awareness von Clubverstärker Bremen.

- und eine Begriffsliste erstellt von der Awareness Akademie.

Fragen & Antworten

Musikland Niedersachsen
Felicitas Lamb

Projektleitung aware.nds

lamb@musikland-niedersachsen.de

aware.nds ist ein Kooperationspojekt von Musikland Niedersachsen und Klubnetz e.V.

Das Projekt wird gefördert von der Initiative Musik gGmbH aus Mitteln der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien sowie vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover aus dem Bereich #jungekulturhannover sowie durch das Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück.

Die Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH ist eine Gesellschaft des Landesmusikrats Niedersachsen e.V. in Kooperation mit dem Land Niedersachsen, der Stiftung Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.