Schöner durch Klang

Beschreibung

Musiker*innen, Ensembles und Komponist*innen werden in den Musikunterricht eingeladen und entwickeln gemeinsam mit den Schüler*innen eigene Kompositionen der zeitgenössischen Musik. Dabei stehen vor allem die Praxis, das Musik-Erfinden und Experimentieren mit Klängen und Instrumenten im Mittelpunkt.
Nachdem die Schüler*innen einen Raum ausgesucht hatten, entwickelten sie mit Astrid Schmeling und Matthias Kaul eine eigene Komposition, die dem Ort die entsprechende Würde gab. Die Komposition wurde an dem ausgewählten Ort anschließend (ur-)aufgeführt und auf einem Tonträger aufgenommen.
Per Bewegungsmelder erklingt stets diese Komposition, wann immer sich jemand diesem Ort nähert.
»Die Richtung der Zeitgenössischen Musik ist für Förderschulen gerade ideal. Da gibt es ganz verschiedene Kompositionsprinzipien.
Und unsere Schüler*innen erzielen wichtige Ergebnisse.«
Oliver Tillmann, Lehrer, Albert-Schweitzer-Schule, Hameln

Zielsetzung

Raumklangkompositionen, Minimal Music, Jazz – die Ausdrucksformen zeitgenössischer Musik sind vielfältig und bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für die eigene kreative Praxis. Dieses Potenzial zu nutzen und die Neugier auf ungewohnte Klänge zu wecken, ist das Anliegen von „Zeitgenössische Musik in der Schule“. Schüler*innen begegnen zeitgenössischen Komponist*innen und experimentieren mit Klängen und Geräuschen, und zwar voraussetzungsfrei, ohrenöffnend, forschend, mit Musikinstrumenten oder auch mit Alltagsgegenständen.
Mit dem Projekt konnten die Schüler*innen neue Hörerfahrungen und neue Zugänge zu zeitgenössischer Musik, Alltagsgeräuschen und Raumerfahrungen sammeln.

Beteiligte

Kooperationspartner/Förderer
Ensemble L’ART POUR L’ART, Niedersächsische Sparkassenstiftung
Teilnehmer/-innen
Schüler*innen unterschiedlicher Schulstufen der Albert-Schweitzer-Förderschule Hameln und des Ratsgymnasiums Peine
Team
Astrid Schmeling, Matthias Kaul (Konzept und Durchführung), Musiklehrer*innen