Max und Moritz

Beschreibung

Die Oper an der Leine führt dieses Bubenstück in sieben Streichen von Øystein Wiik und Gisle Kverndokk, als deutsche Uraufführung zum 150. Geburtstag von Max und Moritz auf. Getreu der Vorlage von Wilhelm Busch wird die Geschichte von Max und Moritz erzählt, jedoch nicht im Detail. Auch wenn Witwe Boltes Hühner nach wie vor einen grausamen Tod sterben müssen, sind Max und Moritz mittlerweile im Computerzeitalter angekommen. Ihre Streiche aber bleiben ähnlich makaber, ja sie sind sogar stellenweise deutlich verschärft. Gisle Kverndokk verwendet für diese Oper für Kinder und Erwachsene eine Vielzahl an musikalischen Formen und Stilen: Märsche, Walzer, Tarantella, Koloratur-Arien, Swing, Charleston und Songs á la Jerry Herman, er zitiert Tschaikowski, Mozart und Verdi und orientiert sich an Musik zu Zeichentrickfilmen. Die Musik folgt den Charakteren Schritt für Schritt, illustriert alle Bewegungen, Zusammenstöße, alles Erschrecken und alle Wutausbrüche auf äußerst humorvolle Weise.

Kverndokk selbst sagt über das Familienstück: „Ich sehe Max und Moritz als ein absurdes Werk des musikalischen Unterhaltungstheaters. Es gibt einen Einfluss Stravinskys: den kammermusikalischen Stil der »Geschichte vom Soldaten«, das musikalische Nebeneinander von Militärtrompete, Piccoloflöte, romantischer Cellosoli, »klassischer« Arien und Duette und eines effektvollen Broadway-Stils, der den humoristischen Aspekt hervorzuheben hilft.“

Zielsetzung

Das Ziel des Projektes ist es Max und Moritz neu zu vertonen und zeitgemäß aufzuführen.

Beteiligte

Kooperationspartner/Förderer
Niedersächsische Sparkassenstiftung, Region Hannover, Stadt Hannover, NDR, Calenberg-Grubenhagensche Landschaft, Musikförderung in Niedersachsen
Team
Peter Kühn, (Regie), André Hammerschmied (Musikalische Leitung), Tilman Birschel (Künstlerische Leitung)

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