Fusionen

Außereuropäische Musiksysteme treffen Zeitgenössische Musik

Beschreibung

Musiker*innen, Ensembles und Komponist*innen werden in den Musikunterricht eingeladen und entwickeln gemeinsam mit den Schüler*innen eigene Kompositionen der zeitgenössischen Musik. Dabei stehen vor allem die Praxis, das Musik-Erfinden und Experimentieren mit Klängen und Instrumenten im Mittelpunkt.

Eine wichtige Frage, die sich ein(e) Künstler*in anderer kultureller Herkunft in Deutschland stellt, ist, wie man das authentische Gefühl seiner eigenen Musikkultur in die westliche zeitgenössische Musik integriert und einem westlichen Publikum präsentiert, ohne das diese wie ein Fremdkörper erscheint. In diesem Projekt beschäftigen wir uns insbesondere mit der iranischen Musikkultur, welche zu einem großen Anteil aus Improvisation besteht. Balance, Bedingungen und Methoden zwischen interkultureller Improvisation und Komposition werden mit den Schüler*innen erprobt. Das musikalische Material ist frei von klassischen Instrumenten über Alltagsgegenstände bis hin zu iranischen Instrumenten.

Zielsetzung

Die Schüler*innen erleben, wie bereichernd die Erfahrung mit anderen Musikkulturen für das eigene Schaffen und Leben ist - insbesondere in Hinsicht auf kreative Spontanität, welche durch Improvisation gefördert wird. Mit dem Projekt möchten wir ein grundlegendes Verständnis und Toleranz für zeitgenössische Musik und Musik außereuropäischer Kulturkreise schaffen.

Beteiligte

Kooperationspartner/Förderer
Niedersächsische Sparkassenstiftung Musikland Niedersachsen gGmbH
Team
Ehsan Ebrahimi, Philipp Henkel (Konzept und Durchführung), Musiklehrer*innen

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