RESONANZ analog:digital

Jahreskonferenz Musikland Niedersachsen 2020

Programm

Ablauf

Raster JKO 2020

Auftakt: In Resonanz gehen

09:50Log-In
10:00
Intro
10:05
Begrüßung:
Johannes Münter, Präsident Landesmusikrat
Friederike Ankele, Leitung Musikland Niedersachsen
10:15Grußwort:
Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur
10:20
Netzwerke als Resonanzkatalysator
Impulsvortrag von Irena Müller-Brozovic
10:30Intermezzo – aktiv werden!
10:35
Netzwerken! - Austausch & Kennenlernen screen2screen.

Ein interaktives Netzwerkformat mit Euch und Ihnen
11:35Pause
12:00Intermezzo – aktiv werden!
12:05Kulturförderung in Niedersachsen – Momentaufnahmen und Perspektiven

Friederike Ankele im Gespräch mit
Corinna Fischer (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur),
Amrei Fistler (Niedersächsische Sparkassenstiftung),
Dr. Gesa Schönermark (Stiftung Niedersachsen)

Strang I: Kulturpolitik


14:00Im System relevant - über die gesellschaftliche Bedeutung von Kultur
Ralf Döring im Gespräch mit
Luna Ali, Prof. Dr. Frank Hillebrandt, Lieselotte Lübke, Matthias Möhle MdL, Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss
16:00Gemeinsam überwintern

Ein interaktives Ideenlabor

Strang II: Musikvermittlung

14:00 (Teil 1)

&

16:00 (Teil 2)

Impulse für eine resonanzaffine Musikvermittlung
ein Workshop mit Irena Müller-Brozovic



Strang III: Resonanz im Digitalen


14:00

»How to ZOOM« (Einstiegs-Werkstatt)

ein Workshop mit Lukas Bergmann & Dr. Birte Werner
16:00

»Begegnung – online?« (Fortgeschrittenen-Werkstatt)

ein Workshop mit Lukas Bergmann & Dr. Birte Werner

Dieser Workshop ist leider bereits AUSGEBUCHT.

Strang IV: In Resonanz mit sich selbst


14:00Strategien gegen Stress und Belastung
ein Workshop mit Anne Löhr und Michael Wecker
in Kooperation mit dem neuen Bundesverband Mental Health in music
16:00

Kreativblockaden überwinden.

ein Workshop mit Karlie Apriori

Ganztägiges Angebot:

Online-Sessions: Förderberatung - in Kooperation mit dem Landesverband Soziokultur Niedersachsen e.V.

Sie sind auf der Suche nach dem richtigen Fördertopf? Benötigen Tipps für eine gute Projektskizze oder haben Schwierigkeiten mit der Kostenaufstellung? Dann ist der Landesverband Soziokultur Niedersachsen e.V. die richtige Anlaufstelle. Im Rahmen der Jahreskonferenz bieten die RegionalberaterInnen Wiebke Dalhoff und Klaus Thorwesten in 45-minütigen Online-Sessions Hilfestellung bei individuellen Fragen zu Antragstellung, Projektfinanzierung und aktuellen Fördermöglichkeiten.

Die Förderberatung wird in drei Zeitblöcken angeboten:

14:00 Uhr bis 14:45 Uhr - Klaus Thorwesten
15:15 Uhr bis 16:00 Uhr
- Klaus Thorwesten
16:30 Uhr bis 17.15 Uhr
- Wiebke Dalhoff

LAS Logo 4c Rot

Abschluss: Abendprogramm


//Performing StArts//

17.30 - 18.00

Austausch NEUSTART KULTUR

18.00 - 19.00

Gemeinsamer Austausch mit KlubNetz e.V.

Welche Erfahrungen wurden mit NEUSTART KULTUR gesammelt? Welche Projekte wurden beantragt? Wo liegen Stolpersteine in der Umsetzung und wo ist Unterstützung von Nöten? Klubnetz e.V. - der Verband der niedersächsischen Konzertkulturschaffenden lädt zum Austausch.

[pop]fonds

19.00 - 19.30

Feierliche Bekanntgabe der Stipendiat*innen aus der erstmals vergebenen popNDS Produktionsförderung.

in Kooperation mit der Landesmusikakademie Niedersachsen, der LAG Rock Niedersachsen und dem KlubNetz e.V.

Musikalischer Genusshappen

19.30 Uhr

mit Klarinettistin und Komponistin Shabnam Parvaresh

Impuls | 10.20 Uhr

Netzwerke als Resonanzkatalysatoren

In Zeiten von Social Distancing zeigen Netzwerke ihre besondere Stärke: sie erlauben auch über Distanz ein Socializing, ein Knüpfen und Pflegen von Beziehungen. Netzwerke ermöglichen Kontakte und Austausch, generieren Ideen und Initiativen und erzeugen Sichtbarkeit und Wirkung. Vitale Netzwerke basieren nicht auf Aktionen Einzelner, sondern auf Interaktionen zwischen Mitgliedern. Es sind dynamische Wechselbeziehungen, welche Netzwerke auszeichnen und die Weiterentwicklung aller Beteiligten fördern. Resonanz im Sinne von Hartmut Rosa charakterisiert die Qualitäten solcher transformativen Wechselbeziehungen und weist der Musik eine zentrale Rolle als Beziehungsstifterin zu. Musiknetzwerke können daher als potentielle Resonanzkatalysatoren bezeichnet werden. Im Input wird darauf eingegangen, was Resonanz als Beziehungsqualität meint und welche Impulse Resonanz für Musikschaffende und deren Netzwerke setzt.

Irena Müller-Brozovic ist Dozentin für Musikvermittlung in Linz, Basel und Bern, forscht zu Musikvermittlung und lokalen Netzwerken von Musiker*innen und arbeitete an verschiedenen Musikvermittlungsprojekten (Sinfonieorchester Basel, Salzburger Festspiele u.a.). Die Gewinnerin des Junge Ohren Preis 2007 studierte Schulmusik, Klavierpädagogik und Musikvermittlung.

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Panel | 12.00 Uhr

Kulturförderung in Niedersachsen

Momentaufnahmen und Perspektiven

Kulturförderung ist ein notwendiges Tool zum Erhalt, zur Ermöglichung und Weiterentwicklung von Kunst und Kultur, selten wurde dies deutlicher als in der aktuellen Krise. Im Gespräch mit Vertreterinnen der drei großen niedersächsischen Förderinstitutionen beleuchtet das Gespräch aktuelle Momentaufnahmen und richtet den Blick auf neue Perspektiven: Wie hat sich Kulturförderung in den vergangenen Jahren verändert und welche Strategien werden in Zukunft verfolgt? Welche Chancen bringt die Pandemie nebst allen Widrigkeiten für die Ausgestaltung von Förderung mit sich? Wie kann und sollte die Förderlandschaft "Post-Corona" aussehen?

Dabei ist das Publikum herzlich eingeladen sich mit eigenen Fragen an der Diskussion zu beteiligen.

Foto Frau Fischer

Corinna Fischer ist Diplom-Journalistin. Sie arbeitete u.a. bei der HAZ, für das Niedersächsische Kultusministerium, sowie als Referentin für Kultus, Wissenschaft und Kultur in der CDU-Landtagsfraktion. Seit 2017 arbeitet sie im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und leitet seit Januar 2020 die Abteilung 3 – Kultur, Erwachsenenbildung.

Amrei Fistler ist Referentin für Musik bei der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Hier berät sie Antragsteller und entwickelt Konzepte zur Musikförderung. Zuvor studierte sie Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis und BWL an der Universität Hildesheim. Berufliche Stationen waren u.a. Tätigkeiten beim Landesmusikrat Niedersachsen und der Kulturstiftung des Bundes.

Amrei Fistler hoch c Helge Kruckeberg
Foto:

Helge Krückeberg

Schoenermark 065

Dr. Gesa Schönermark hat seit 2009 die Leitung der Bereiche Literatur, Musik, Wissenschaft und Bildung der Stiftung Niedersachsen inne. Nach universitärer wissenschaftlicher Arbeit in Heidelberg und Hanover /N.H./USA folgte mehrjährige Projektarbeit bei verschiedenen Stiftungen. Ihr Studium und ihre Promotion absolvierte Dr. Schönermark in München und Heidelberg.

Moderation

Friederike Ankele studierte Kulturwissenschaften in Frankfurt/Oder und Kulturmanagement am Institut für Kultur- und Medienmanagement Hamburg. Von 2010 bis 2016 wirkte sie als organisatorische Leiterin des Morgenland Festival Osnabrück. Anschließend war sie als stellvertretende Leiterin der Musikakademie Schloss Weikersheim und Referentin Internationales bei Jeunesses Musicales Deutschland tätig. Seit Juni 2018 leitet sie die Geschäftsstelle von Musikland Niedersachsen.

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Portrait Friederike Ankele c Helge Krückeberg
Foto:

Helge Krückeberg

Panel | 14:00 Uhr

Im System relevant

Über die gesellschaftliche Bedeutung von Kultur

Die COVID-19 Pandemie hat das kulturelle Leben hart getroffen. Einschränkungen, die einem Berufsverbot gleichkommen, stellen Freiberufler*innen vor existentielle Fragen. Festivals mit ihrer komplexen Finanzierungsstruktur, die eine wesentliche Rolle im kulturellen Leben des ländlichen Raumes spielen, sind mit einer kaum zu bewältigenden Planungsunsicherheit konfrontiert:
Fragen der Relevanz von Musik und Kultur in unserem gesellschaftlichen System sind durch die Debatten um unzureichende Unterstützungsleistungen und umstrittene Priorisierungen bei Betriebswiederaufnahmen in den Fokus gerückt.

Die Podiumsgäste beleuchten aus verschiedenen Perspektiven die Frage, welche Bedeutung Musik, welche Bedeutung Kultur für die Menschheit und das Menschsein hat und sprechen über gesellschaftspolitische Konzepte und Initiativen, mit denen das kulturelle Leben auch zukünftig gesichert werden kann.

C Paul Lovis Wagner
Foto:

Paul Lovis Wagner

Luna Ali, geboren 1993 in Aleppo (Syrien) studierte Ethnologie in Leipzig, Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Seit 2012 ist sie Kuratorin beim Fuchsbau Festival. Ali arbeitete als Autorin u.a. an Produktionen der Schauspielhäuser Düsseldorf, Dortmund und Hannover.

Dr. phil. Frank Hillebrandt ist Professor für Allgemeine Soziologie und Soziologische Theorie an der FernUniversität Hagen. Seine Schwerpunkte sind u.a. Soziologie der Populärkultur, Soziologie des Rock und Pop. Zuletzt erschien 2019 bei Springer VS Die Praxis der Popmusik. Soziologische Perspektiven, hierin ist eine Abhandlung von ihm über das Woodstock-Festival zu finden.

Portrat Hillebrandt 2020
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Foto:

Dirk Bahl

Liese-Lotte Lübke steht seit 2009 auf der Bühne. Die 1989 geborene Abenteuerkabarettistin tourt seit 2019 mit ihrem dritten Programm Und wenn schon… durch Deutschland und die Schweiz, sie war im WDR, SR und der ARD zu sehen und setzt sich seit Beginn der Coronakrise intensiv dafür ein, dass soloselbstständige Kulturschaffende endlich gehört werden.

Matthias Möhle ist seit 2008 Mitglied des Niedersächsischen Landtages (SPD-Fraktion) für den Wahlkreis Peine und aktuell Vorsitzender des Auschusses für Wissenschaft und Kultur. Seit 1983 ist er selbstständiger Einzelhandelskaufmann und Mitinhaber eines Fachgeschäftes für Musikinstrumente und Konferenztechnik in Peine. Von 1981 bis 2003 war er als Musiklehrer an verschiedenen Musikschulen tätig.

Mohle
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Foto:

Petra Coddington

Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss ist seit 2012 Direktorin der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, lehrt als Professorin für Kulturelle Bildung an der Universität Hildesheim und ist in zahlreichen Gremien und Jurys kultureller Bildung aktiv. Sie studierte Pädagogik, Theater- und Medienwissenschaften, Italoromanistik und Philosophie in Erlangen und Bologna.

Moderation

Ralf Döring ist Redakteur und stellvertretender Leiter des Themenbereichs Kultur und Wissen der Neuen Osnabrücker Zeitung mit dem Schwerpunkt Musik und Bühne. Erste Erfahrungen im Journalismus, speziell: im Kulturjournalismus sammelte er bereits Anfang der 1990-er Jahre während des Studiums der Musikwissenschaften in Würzburg.

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Doring

Ideenlabor | 16.00 Uhr

Gemeinsam überwintern

Ideenwerkstatt mit bester Praxis
Steigende Infektionszahlen erschweren den Blick Richtung Winter und stellen Veranstalter*innen, Spielstätten und Musiker*innen vor große Herausforderungen. Ein Patentrezept für den Umgang mit der Situation gibt es nicht, denn neben Fragen im Spannungsfeld von Verantwortung und Wirtschaftlichkeit sind kommunale Unterschiede im Umgang mit den Corona-Regelungen groß.

Einige Kulturakteur*innen wagen den Schritt nach vorn und versuchen einen Weg aufzuzeigen, wie Kulturveranstaltungen möglich werden - analog wie digital. In dem Ideenlabor „Gemeinsam überwintern“ stellen ausgewählte Akteur*innen ihre Projekte vor und erlauben einen Blick hinter ihre Kulissen: welche Konzepte funktionieren, wie treffen sie Entscheidungen, wer sind hilfreiche Ansprechpartner*innen, wie gelingt die Finanzierung?

Anschließend können individuelle Ideen vorgestellt und diskutiert sowie Fragen gestellt werden.

Nils Wittrock ist Gitarrist und Sänger der Band The Hirsch Effekt. Nachdem ihr geplantes Album-Releasekonzert zum im Mai erschienen Album „Kollaps“ Corona-bedingt ins Wasser fiel, organisierte die Band ein Open-Air-Sitzkonzert im Garten des Schloss Landestrost. Als eigenes Corona-Hilfsprojekt gründeten sie außerdem das genreübergreifende Projekt GREGÆR, das den knapp 20 beteiligten Personen zumindest eine kleine finanzielle Unterstützung in dieser Ausnahmesituation ist.

Vanessa Erstmann ist Vorsitzende des Jazz Clubs Hannover. Als der Sommer im Corona-Jahr 2020 erste Möglichkeit bot wieder Kulturveranstaltungen durchzuführen, gehörte der Jazz Club mit zu den aktiven Veranstaltern. Nach vielen Gesprächen mit Infektionsschutz-Expert*innen und Vertreter*innen von Politik und Verwaltung sowie der Erstellung eines umfangreichen Hygienekonzepts planen sie Anfang November 2020 den musikalischen „Neustart“ in den Räumen des Orange Clubs.

Julia Huebner arbeitet seit Beginn der Spielzeit 2019/20 als Dramaturgin im Team der neuen Intendantin Laura Berman an der Staatsoper Hannover. Ob Don Giovanni als Einakter oder ein Festival als Podcasts - mit ihren Kolleg*innen an der Staatsoper hat sie in den vergangenen Monaten gezeigt, wie sich großangelegte Opernproduktion unter Corona-Maßgaben realisieren lassen.

Marten Pauls organisiert und berät bei der Umsetzung von Großveranstaltungen, ist in der Geschäftsführung verschiedener Unternehmen und als Referent und Dozent tätig. Neben zahlreichen anderen Ausbildungen ist er , geprüfter Planungskoordinator für Veranstaltungssicherheit (TÜV) und Beauftragter für Hygiene und Infektionsschutz (IBIT). Im Ideenlabor „Überwintern“ berichtet er über den aktuelle Erkenntnisse zum Infektionsschutz auf Großveranstaltungen mit besonderem Fokus auf Perspektiven und Grenzen von Corona-Schnelltests.

Gunnar Geßner ist Vorsitzender des Klubnetz Niedersachsen und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes LiveKomm. Er setzt sich u.a. für Pilotprojekte mit Corona-Schnelltests im Clubwesen ein. Diese sollen herausstellen, ob und wie mit Hilfe einer Kombination aus finanzierbaren (Schnell-)Tests und technischen App-Lösungen kulturelles und wirtschaftliches Leben in Clubs auch während der Pandemie möglich sein kann.

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Workshop | 14.00 Uhr

Impulse für eine resonanzaffine Musikvermittlung

Im Workshop werden die im Eröffnungsimpuls vorgestellten vier Dimensionen von resonanzaffinen Musikbeziehungen konkretisiert. Die Teilnehmenden konzipieren anhand von Impulsen und Fragen ein resonanzaffines Musikvermittlungsszenario. Ausgehend von den entwickelten Ideen werden Chancen und Risiken diskutiert, Voraussetzungen und Argumente für eine resonanzaffine Musikvermittlung formuliert und Tipps für die Praxis zusammengetragen.

Irena Müller-Brozovic ist Dozentin für Musikvermittlung in Linz, Basel und Bern, forscht zu Musikvermittlung und lokalen Netzwerken von Musiker*innen und arbeitete an verschiedenen Musikvermittlungsprojekten (Sinfonieorchester Basel, Salzburger Festspiele u.a.). Die Gewinnerin des Junge Ohren Preis 2007 studierte Schulmusik, Klavierpädagogik und Musikvermittlung.

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Workshop | 14.00 Uhr

»How to ZOOM«

Einstiegs-Werkstatt für Kolleg*innen ohne/mit wenig Vorerfahrung

Sie möchten sich die Online-Plattform ZOOM für Ihre Veranstaltungen neu erobern? Sie haben den Begriff Breakout-Rooms vielleicht schon gehört – aber wie man sie einrichtet, wissen Sie (noch) nicht? Die Werkstatt vermittelt Grundlagenwissen zu wesentlichen Funktionen, die ZOOM bietet. Sie sammeln erste Erfahrungen, die Sie in Ihrem Berufsalltag direkt anwenden können.

Technische Voraussetzungen zur Teilnahme: PC oder Laptop mit Kamera, Mikrofon & Lautsprecher (entweder in Ihren Rechner integriert oder extern angeschlossen). Bitte keine Teilnahme mit Tablet oder Mobiltelefon.

Birte Werner, Dr. phil., leitet seit 2012 den Programmbereich Darstellende Künste an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Sie ist Dramaturgin und zertifizierter Coach (IHK), gehört den Kuratorien des Theatertreffens der Jugend und des Tanztreffens der Jugend an. Seit ein paar Monaten ist sie mit ihren Dozent*innen mehr auf ZOOM als in den physischen Räumen der Bundesakademie zuhause. Online erforscht sie in vielen Formaten, welche (neuen) Möglichkeiten der digitale Raum für Kunst und Vermittlung bereithält.

Werner Birte 2020 Petra Coddington
Foto:

Petra Coddington

Bergmann Lukas 469 Petra Coddington
Foto:

Petra Coddington

Lukas Bergmann studierte Musikwissenschaften und Kulturmanagement in Weimar und verantwortet als Projektmanager und -koordinator seit 2015 an der Bundesakademie Wolfenbüttel verschiedene bundesgeförderte Projekte. Nebenberuflich ist der aktive Musiker in unterschiedlichen Ensembles als Violinist künstlerisch tätig und widmet sich darüber hinaus der Veranstaltungsfotografie. Seit März 2020 tüftelt er an Hard- und Softwarelösungen für die Umsetzung hybrider Veranstaltungsformate.

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Workshop | 16.00 Uhr

»Begegnung – online?«

Fortgeschrittenen-Werkstatt für Kolleg*innen mit ZOOM-Erfahrung

Dieser Workshop ist leider bereits AUSGEBUCHT.

Wie trete ich als Leiter*in einer online-Veranstaltung in Resonanz mit meiner Gruppe? Wie stifte ich eine offene, vertrauensvolle Atmosphäre unter den Teilnehmenden? Was braucht es, damit sich alle online wohl und gesehen fühlen? Lukas Bergmann und Birte Werner geben ihr Wissen, Tipps & Tricks an Sie weiter, die die beiden in ihren ZOOM-Veranstaltungen der letzten Monate gesammelt haben.

Technische Voraussetzungen zur Teilnahme: PC oder Laptop mit Kamera, Mikrofon & Lautsprecher (entweder in Ihren Rechner integriert oder extern angeschlossen). Bitte keine Teilnahme mit Tablet oder Mobiltelefon.

Birte Werner, Dr. phil., leitet seit 2012 den Programmbereich Darstellende Künste an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Sie ist Dramaturgin und zertifizierter Coach (IHK), gehört den Kuratorien des Theatertreffens der Jugend und des Tanztreffens der Jugend an. Seit ein paar Monaten ist sie mit ihren Dozent*innen mehr auf ZOOM als in den physischen Räumen der Bundesakademie zuhause. Online erforscht sie in vielen Formaten, welche (neuen) Möglichkeiten der digitale Raum für Kunst und Vermittlung bereithält.

Werner Birte 2020 Petra Coddington
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Petra Coddington

Bergmann Lukas 469 Petra Coddington
Foto:

Petra Coddington

Lukas Bergmann studierte Musikwissenschaften und Kulturmanagement in Weimar und verantwortet als Projektmanager und -koordinator seit 2015 an der Bundesakademie Wolfenbüttel verschiedene bundesgeförderte Projekte. Nebenberuflich ist der aktive Musiker in unterschiedlichen Ensembles als Violinist künstlerisch tätig und widmet sich darüber hinaus der Veranstaltungsfotografie. Seit März 2020 tüftelt er an Hard- und Softwarelösungen für die Umsetzung hybrider Veranstaltungsformate.

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Seminar | 14.00 Uhr

Strategien gegen Stress und Belastung

In Resonanz mit sich selbst kommen

Im Seminar werden wir zuerst einen allgemeinen Überblick zu Musik und Mental Health sowie Musiker*innengesundheit geben. Darüber hinaus werden wir uns insbesondere mit den Auswirkungen von den Corona-Beschränkungen auf die psychische Gesundheit in der Musikszene beschäftigen und wie man mit den dadurch entstehenden psychischen Belastungen umgehen kann. Stress ist in unserer Gesellschaft ein großes Problem und führt langfristig sowohl zu körperlichen, als auch psychischen Erkrankungen, darum wird auch dieses Thema mit möglichen Umgang-Strategien in Bezug auf die Musikszene beleuchtet.

Anmerkung:

Themenvorschläge und besondere Fragen, die in den inhaltlichen Rahmen des Workshops fallen, können vorab eingereicht werden: mim.verband@gmail.com – Die Fragen/Themen werden im Workshop dann, außer dies ist explizit so gewünscht, ohne jeweilige Namen eingebracht.

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Lohr

Anne Löhr ist Diplom Psychologin und zertifizierte systemische Beraterin und Therapeutin (DGSF). Sie ist als selbständiger Coach und als Therapeutin, sowie als Supervisorin und Dozentin in Berlin tätig. Sie hat sich auf die Beratung von Personen und Teams der Musik- und Kreativbranche spezialisiert.

Michael Wecker ist Diplom-Psychologe, niedergelassener Psychotherapeut (VT) und Dozent. Er arbeitete viele Jahre im Bereich berufliche Bildung und Rehabilitation und beschäftigt sich seit langem mit dem Schnittfeld zwischen Arbeit und psychischer Gesundheit, insbesondere in der Musikwirtschaft.

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Workshop | 16.00 Uhr

Kreativblockaden überwinden

In Resonanz mit sich selbst arbeiten

Jeder ist kreativ, und wenn wir es nicht sein können, sind wir blockiert. Aber das ist nicht das Ende vom Lied, sondern erst der Anfang. Im Workshop „Kreativblockaden lösen“ teilt Karlie Apriori Tipps und Tricks aus ihrer Praxis als Songwriterin. Welche Möglichkeiten haben wir, wenn wir gern wollen, aber nicht können? Wie kommen wir trotzdem zu Ziel, obwohl uns nichts von dem gefällt, was wir geschaffen haben? Und was sind die Gründe, die es überhaupt erstmal dazu kommen lassen? Der Workshop „Kreativblockaden lösen“ ist eine Anleitung, sich selbst zu überlisten, welche sich auch außerhalb der Musik gut anwenden lässt.

Karlie Apriori ist Musikerin und Songwriterin. Mit ihrer Debüt-Single „Zu Mir“ gewinnt sie den „listen to berlin“ Award und wird vom Bayern3 zum „Liebling der Woche“ ernannt. 2019 nominiert Udo Lindenberg sie für seinen „Panikpreis“. Neben ihrem Solo-Projekt schreibt Karlie Apriori Musik für Kinder als auch für Filme und Serien.

Karlie Apriori by Alexandra Lehti landscape1 Kopie

Zukunftswerkstatt | 17.30 Uhr

//Performing StArts//

Ergebnispräsentation des Werkstattkurses mit Folkert Uhde

In drei Sitzungen haben die Teilnehmer*innen des Labors "Performing StArts" proaktiv an der Gestaltung zukunftsfähiger Formate gearbeiten. Unter der Leitung des erfolgreichen Kulturmanagers und kreativen Kopfes Folkert Uhde wurden Beobachtungen und Erfahrungen aus Online-Veranstaltungen und neuen Live-Konzertformaten der letzten Monate reflektiert und aus dem gemeinsamen Austausch resultierend neue Konzertformate entwickelt. Formate, die Bestand haben, die mit und ohne Covid-19 wirksam sind. Formate, die durch gemeinsames Hören und Erleben ein Verbundenheitsgefühl entstehen lassen.

Die gemeinsamen Ergebnisse werden allen Interessierten in diesem Impuls präsentiert.

Folkert Uhde hat für seine künstlerische Arbeit den Begriff „Konzertdesign“ entwickelt und im Diskurs über neue Konzertformate Klassischer Musik etabliert. Zur Zeit ist er Intendant der Köthener Bachfesttage und gemeinsam mit Hans-Joachim Gögl Initiator und künstlerischer Leiter der Montforter Zwischentöne. 2009 wurde er für seinen innovativen Ansatz für neue Konzertformate im Zusammenhang mit dem Berliner Radialsystem zum „Kulturmanager des Jahres“ gewählt.

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Musikland Jahreskonferenz 2018 145 2

Verleihung | 19.00 Uhr

[pop]fonds

Bekanntgabe der Stipendiaten aus der erstmals vergebenen popNDS–Produktionsförderung

Zum ersten Mal kann 2020 eine Produktionsförderung für junge Nachwuchskünstler*innen aus Niedersachsen vergeben werden. Über 120 Bands, Solo-Künstler*innen und Musik-Projekte haben sich für den [pop]fonds beworben, der mit Unterstützung der Initiative Musik gGmbH mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, ausgestattet wurde. Im Rahmen der Musikland Niedersachsen Jahreskonferenz 2020 erfolgt die feierliche Bekanntgabe der Stipendiaten.

popNDS ist die gemeinsame Initiative von Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen im Landesmusikrat, LAG Rock und Klubnetz. Diese etablierten Institutionen setzen sich schon lange für die Förderung professioneller Künstler*innen, Spielstätten und Akteur*innen der Musikwirtschaft ein. Die unter dem neuen Namen popNDS auf den Weg gebrachten Programme sind ein wichtiger Schritt für die Musikkultur in Niedersachsen und Anerkennung für talentierte Bands und Künstler*innen aller Genres.

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Pop NDS_Filled_Black_M

Die Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH ist eine Gesellschaft des Landesmusikrats Niedersachsen e.V. in Kooperation mit dem Land Niedersachsen, der Stiftung Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.