Das sind die Inhalte für die Jahreskonferenz 2019

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Grußworte

Wir freuen uns sehr, dass Staatssekretär Stefan Muhle die Grußworte zur Eröffnung der Konferenz sprechen wird.

Stefan Muhle arbeitete nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zuerst in einer Berliner Rechtsanwaltskanzlei und dann 4 Jahre lang als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Pressesprecher der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Seit 2008 war er Pressesprecher im Niedersächsischen Kultusministerium, Referatsleiter Politische Planung, Strategische Steuerung und Grundsatzfragen in der Niedersächsischen Staatskanzlei, erster Kreisrat Landkreis Osnabrück und seit Januar 2018 ist er Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

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Sts-Muhle

Impuls

Neue Orte braucht das Land!

Thesen für die zukünftige Musiklandschaft in Niedersachsen

Als einziges Bundesland in Deutschland hat Niedersachsen einen Staatssekretär für Digitalisierung, der ressortübergreifend für alle Ministerien zuständig ist. Digitalisierung scheint also auch für die Kulturlandschaft in Niedersachsen einen hohen Stellenwert zu haben. Doch was hat Digitalisierung mit Dritten Orten zu tun? Was sind jene sogenannten Dritten Orte? Und was für Potentiale weisen sie im Hinblick auf die Entwicklung unserer Kulturlandschaft in urbanen und ländlich geprägten Regionen auf?
Dr. phil. Bastian Lange schlägt in seiner Impulsrede die Brücke zwischen Digitalisierung und Dritten Orten. Dabei beleuchtet er die Relevanz Dritter Orte sowie Räume der Begegnung für die (Musik)kultur und zukunftstaugliche, innovative Stadtregionen im Kontext von Politik, Wirtschaft und kreativer Szenen.

Dr. phil. Bastian Lange wirkt als Privat-Dozent an der Universität Leipzig. Er lehrte als Gastprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin (2011-2012) sowie der Universität Vechta (2018-2019).

2008 gründete er das Forschungs- und Beratungsbüro Multiplicities mit Sitz in Berlin. Seit 15 Jahren unterstützt Multiplicities Politik, Wirtschaft und kreative Szenen im europäischen Kontext auf Wegen zu zukunftstauglichen Stadtregionen. Multiplicities berät Kommunen, Städte, Länder und EU-Programme im Bereich der Entwicklung innovativer Orte mit kollaborativen Beteiligungsprozessen.

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Bastian-Lange

Panel

Stadt an Bord

Dritte Orte in harmonischer Zusammenarbeit mit der Verwaltung schaffen

Wertvolle Projekte zur Entstehung von Orten der Begegnungen gelingen oftmals - doch zur Genüge scheitern sie auch an den vermeintlichen Hürden der Verwaltung.

Was sind also die Dos and Don'ts der Projektplanung? Wie wichtig sind Bürgerbeteiligungsprozesse? Und wie kann ein Dritter Ort schlussendlich durch eine harmonische Kooperation zwischen Stadt und Kreativen, trotz politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen, entstehen und gelingen? Diese brisante Frage diskutieren:

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Annette Katharina Ochs ist Architektin, Designerin, Kulturmanagerin, Kochaktivistin und Mitgründerin des Uckermark-Festivals für Kunst, Musik und Literatur. Sie ist Inhaberin von Ochskultur, dem Büro für kulturelle Belebung. Zusammen mit Dimitri Hegemann hat sie die Initiative Happy Locals gegründet, die langfristig an vielen Orten dezentrale Kulturarbeit in Gang bringen will.

Daniela Rieken ist 1990 in Aurich geboren und für das Studium der Sozialen Arbeit nach Wolfenbüttel gezogen. Seit 2013 arbeitet sie bei der Stadt Wolfenbüttel und begleitet als Sozialpädagogin Jugendkulturprojekte im Stadtgebiet. Darunter fällt das junge Kulturcafé Veränder.Bar und das Summertime Festival, welches seit 2011 als Förderer der regionalen Kunst- und Musikszene aktiv ist.

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Bernd Jacobs ist Dipl. Sozialarbeiter/Sozialpädagoge, systemischer Coach und Changemanager. Er ist seit 1997 bei der Stadt Hannover in unterschiedlichen Fachbereichen tätig. Von der stationären Jugendhilfe über die Jugendbildungskoodination ins Rathaus zur Personalentwicklung und hin zur Erfindung des Sachgebiets Junge Kultur. Bernd Jacobs Interesse an Beteiligung, interdisziplinärer Zusammenarbeit und die Neugier auf neue Projekte und Menschen bildet dabei den roten Faden. Sein besonderes Augenmerk gilt kultureller Stadtentwicklung und der Schaffung von Möglichkeitsräumen.

Moderation

Kerstin Hädrich war nach dem Studium der Musikwissenschaft, Philosophie, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft zunächst als Konzertdramaturgin und PR-Referentin für ein Musikfestival in Dresden tätig, wechselte dann aber zurück an die Uni und arbeitete als Dozentin u.a. in verschiedenen Angeboten der Fort- und Weiterbildung. Ab 2006 verantwortete sie den Musikbereich am Nordkolleg, der Landesakademie für Kulturelle Bildung in Schleswig-Holstein. Seit Sommer 2013 leitet sie den Programmbereich Musik an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung.

Kerstin-Haedrich

Power Input

Idee. Aktion. Beteiligung.

3x geballtes Wissen.

Handreichungen für's Dritte-Orte-Schaffen

Ingrid Wagemann

Die Kunst des Zuhörens und der Kommunikation - Wege für eine partizipative Projektentwicklung

Was braucht es für eine harmonische Zusammenarbeit zwischen bürgerschaftlichen Projekten, Politik und Verwaltung? Wen muss man von Anfang an mit einbinden? Und welche Wege der Kommunikation führen zu einer projektorientierten Gestaltung und Förderung?

Ingrid Wagemann vom Landesverband Soziokultur Niedersachen hilft weiter.

Die Stadt als Freund und Unterstützer - Aus Leerstand Möglichkeiten schaffen.

Eine Anlaufstelle für Kreative? Das klingt verlockend! Nicht nur Kultur beleben, sondern auch Leerstand? Noch besser! Welches Konzept sich hinter dem Vorhaben verbirgt, wie man Leerstand neu denken kann und mit welchen Akteur*innen aus der Verwaltung man in diesem Kontext am besten spricht, beleuchtet Arne Mertens (SNNTG e.V.) in diesem Power Input.

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Kulturelle Praxis vs. Wissenschaft?! - Synergetische Kooperationen mit der Hochschule meistern

Eine Kooperation mit einer Hochschule kann viele Früchte tragen. Doch wie kommt es zu einer solchen Kooperation? Was kann gemeinsam mit einem Seminar einer Hochschule erarbeitet werden und wie nachhaltig ist dies? Irmhild Schwarz schildert ihre Erfahrungen aus dem erfolgreichen Projekt Grüne Werkstatt Wendland.

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Vortrag

Best Practice Dritte Orte

Die Kulturelle Landpartie - Wunderpunkte im Wendland und die Geschichte eines unerwarteten Erfolgs

&

PLATZprojekt Hannover - So kann's gehen...

Was 1990 im Wendland als überschaubares Projekt einiger Kulturschaffender, die sich im Widerstand gegen die geplanten Atomanlagen in Gorleben zusammengefunden hatten, begann, ist heute ein weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus bekanntes Kulturfestival und ein anerkannter Wirtschaftsfaktor in der Region. An über 100 Orten – in Scheunen, Ateliers, Ställen, Silos, Wohnzimmern und Gärten - finden zwischen Himmelfahrt und Pfingsten Ausstellungen, Konzerte, Theaterveranstaltungen, Workshops, Führungen, Expert*innengespräche und viele andere Aktivitäten statt. Mehr als 50.000 Menschen besuchen in dieser Zeit das Wendland und sind per Rad und Pkw unterwegs. Nicht wenige Gäste bleiben mehrere Tage und nutzen die ruhigere Zeit unter der Woche für Fahrradtouren, ungewöhnlichen Kulturerlebnissen und intensiven Begegnungen.

Irmhild Schwarz ist Grafikerin und freischaffende Künstlerin, Mitgründerin der Kulturellen Landpartie (1990), des Kulturvereins Kunst in Kröte KVAK e.V. (2007), der Künstlerinnengruppe KX07 (2007) und der Grünen Werkstatt Wendland (2010). Sie begleitet die Kulturelle Landpartie von Anfang an mit ihrer grafischen Gestaltung.

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außerdem:

Die Frage ist nicht ob, sondern WIE?

Es gibt eine Notwendigkeit für Räume abseits unserer Arbeits- und Wohnstätten. Für Gemeinschaft außerhalb der Familie, öffentlichen Diskurs, gemeinsames Lernen, Teilhabe und diverse weitere Aspekte. Schon immer hat diese Notwendigkeit zu verschieden Lösungen geführt. Die Agora der Antike, die Schenke und der Marktplatz des Mittelalters, die Bibliothek, Starbucks, Onlinespiele der Moderne, sowie (kulturelle) Versammlungsstätten sind immer wieder neue Ausdifferenzierungen. Die immerwährende Frage war niemals ob, sondern immer WIE?

Anhand der Geschichte des PLATZprojekts aus Hannover verfolgen wir, wie ein neues Konzept für einen Dritten Ort entstanden ist und wie die Zusammenarbeit mit der Verwaltung funktioniert. Dieses von der Bundesregierung geförderte Modell- und Forschungsvorhaben zur experimentellen Stadtentwicklung existiert seit 2013. Welche Formate führten dazu, dass es sich entwickelt hat und (wie) kann es sich selbst finanzieren? Was können wir davon ableiten?
Dazu beleuchten wir kurz das von Ray Oldenburg definierte Konzept der Dritten Orte und die bestehende Kritik und Übertragbarkeit.

Benjamin Grudzinski ist studierter Architekt, Gründer der Gesellschaftplus - Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit sowie Mitorganisator des PLATZprojekts.

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Workshop

Orgelkids

Gemeinsam eine Orgel bauen

Mit einer Baukasten-Orgel (Doe-Orgel) präsentiert Lydia Vroegindeweij viele Ideen, wie Kinder an eine Orgel herangeführt werden können.

Wir bauen gemeinsam eine Orgel und diskutieren, wie Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen dadurch herausgefordert werden können, um Fragen zu Technologie, Musik und Kulturerbe zu untersuchen. Die Art und Weise, wie der Lehrer im Lernprozess anregende Fragen stellen kann, wird ebenfalls erörtert.

Orgelkids wurde vor 10 Jahren gegründet und ist jetzt schon in 12 Ländern aktiv. Aus den international gesammelten Ideen und verschiedenen pädagogischen Methoden werden in diesem Workshop verschiedene Aufgaben für Kinder (und Erwachsene) erprobt und diskutiert. Die Lernbereiche gehen über die Orgelbautechnik hinaus. Zum Beispiel gibt es auch Aufmerksamkeit für grafische Musiknotation und Bildende Kunst. Und mit der Orgel können auch Themen aus der Physik untersucht werden. Abschließend werden in diesem Workshop einige pädagogische Spielmöglichkeiten besprochen, bei denen die Orgel das Thema eines Escape Room bildet.

Lydia Vroegindeweij ist Unternehmerin und Verlegerin. Im Orgelkids-Projekt verwebt sie ehrenamtlich ihre Ausbildung und Erfahrung als Lehrerin, Fotografin und Entwicklerin von pädagogischen Materialien mit der Liebe für die Orgel. Aktuell arbeitet Lydia Vroegindeweij an einer multidisziplinären Dissertation (Theologie / Musikwissenschaft) zum Thema Trost bei Luther und Bach.

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O11-Lydia Vroegindeweij

Workshop

Klangmaschine

Eine Reise in die Welt der Hammondorgel

Dereinst als Kirchenorgel-Ersatz erfunden, nun aber schon seit vielen Jahrzehnten ein eigenständiges Instrument. Lutz „Hammond“ Krajenski , erklärter Hammond-Fan, spielt, sammelt und restauriert diese Orgeln seit vielen Jahren. Im Workshop macht Lutz die geniale Erfindung von Laurens Hammond auch für Nicht-Techniker*innen verständlich und präsentiert spielend den Klangreichtum dieses Instruments. Selbstverständlich darf anschließend nachgefragt, genauer hingeschaut und probegespielt werden.

Lutz Krajenski wurde 1972 geboren und versuchte sich im Alter von vier Jahren erstmalig an einem Tasteninstrument. Mit 21 startete er seine Musikerkarriere und stand als Pianist, Organist und Keyboarder mit etlichen Künstler*innen auf der Bühne. Unter anderem arbeitete er mit Mousse T, Roachford, Randy Crawford, Udo Jürgens und Roger Cicero.

Das von ihm produzierte Album Karneval der Tiere der Hamburger Formation Salut Salon erhielt 2016 den Echo Klassik.

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Lutz KHammond

Panel

Digital Hubs in Niedersachsen

Wie Knotenpunkte für Digitalisierung unsere Musik- und Kulturlandschaft in Niedersachsen verändern könnten

Das Land Niedersachsen gründet eine zentrale Digitalagentur. Wolfsburg wird als eine von bundesweit 13 Städten als Modellstadt für die digitalisierte Entwicklung hin zu einer Smart City ausgewählt. Derweil ruft in Hannover das Innovationszentrum Hafven ein neues digitales Community Building Tool ins Leben.

Niedersachsen steckt mitten im Prozess einer digitalen Transformation und einer Neuausrichtung an die Gegebenheiten eines digital vernetzten Marktes der Kreativwirtschaft. Digitale Strategien werden vermehrt für die Musiklandschaft erarbeitet, vereinzelt bereits umgesetzt und als entscheidender Faktor in zukünftigen Arbeitsschritten mitbedacht. Doch wie können zukunftsweisende digitale Formate spezifisch für die Musik- und Kulturlandschaft in Niedersachen aussehen? Wie können Musik, Kunst und Literatur Impulse zur (digitalen) Stadtentwicklung geben? Und was könnten digital Hubs zur kulturellen Vielfalt und Qualität in Niedersachsen beitragen?

Diesen Fragen widmet sich Dr. phil. Bastian Lange (multiplicities) in diesem Panel zusammen mit seinen Gästen Claudia Schwarz (MusicTech Germany) und Jannis Burkardt (Höme).

Claudia-Foto

Claudia Schwarz ist Innovations- und Technologieberaterin für Künstler*innen, Unternehmen, Investor*innen und Politik in der Kultur- und Kreativwirtschaft mit einem Schwerpunkt auf Musik, Film, Mixed Realities, Neue Medien, Künstliche Intelligenz und Technologieethik. Sie ist Mitbegründerin von MusicTech Germany und der Creative Tech Innovationsagentur WickedWork. Claudia Schwarz arbeitet als Kuratorin für Konferenzen und Festivals mit dem Schwerpunkt Kreativtechnologien und engagiert sich als Mitbegründerin von Music Women Germany für die Förderung von unterrepräsentierten Kreativen.

Jannis Burkardt ist Produktionsleiter und Vorstand des Fuchsbau Festivals. Er studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin sowie Zukunftsforschung an der Stockholm University. Gemeinsam mit einem Team an Veranstalter*innen und Journalist*innen hat er das Projekt Höme ins Rollen gebracht, um Journalismus neu auszuhandeln und durch innovative Projekte die Festivallandschaft zu bereichern. Gemeinsam arbeitet das Team mit mehr als 30 Redakteur*innen an einem Magazin für Festivalkultur und der Vision einer europaweiten digitalen Plattform für die Festival- und Kulturlandschaft.

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Dominik M. Scholz, Manager #WolfsburgDigital (Volkswagen) ist gebürtig aus Bonn. Zum Studium zog es ihn nach Stationen in England und Frankreich nach Berlin, was seine zweite Heimat wurde. Als Dipl.-Ing. für Wirtschaftsingenieurwesen wählte er seinen Berufseinstieg in einer Unternehmens-Beratung für Automobil-Entwicklungsthemen. Connected Cars und die Mensch-Maschine-Interaktion waren inhaltliche Schwerpunkte; tätig war er für mehrere Auto-Hersteller, in Deutschland (München, Stuttgart, Ingolstadt, Wolfsburg) und USA (Detroit und Los Angeles). 2013 wechselte Dominik Scholz zur Volkswagens Inhouse-Beratung und leitete Projekte für Entwicklung und Produktmanagement. Von dort kam er schließlich von der Auto- zur Stadt-Entwicklung, zu #WolfsburgDigital, dem gemeinsamen Programm von Volkswagen und Stadt Wolfsburg. 2017 wurde Wolfsburg für ihn, seine Frau und die zwei Kinder zum neuen Lebensmittelpunkt von dem aus er an der Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandorts und der weiteren Verbesserung der Lebensqualität arbeitet.

Moderation

Dr. phil. Bastian Lange wirkt als Privat-Dozent an der Universität Leipzig. Er lehrte als Gastprofessor (2011-2012) an der Humboldt-Universität zu Berlin (2011-2012) sowie der Universität Vechta (2018-2019).

2008 gründete er das Forschungs- und Beratungsbüro Multiplicities mit Sitz in Berlin. Seit 15 Jahren unterstützt Multiplicities Politik, Wirtschaft und kreative Szenen im europäischen Kontext auf Wegen zu zukunftstauglichen Stadtregionen. Multiplicities berät Kommunen, Städte, Länder und EU-Programme im Bereich der Entwicklung innovativer Orte mit kollaborativen Beteiligungsprozessen.

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Bastian-Lange

Vortrag

How To Community.

Community Building – Management und Beteiligungsprozesse über digitale Tools

Hannes Buchholz: "Bei dem Versuch unser Leben selbst zu gestalten haben wir die Erfahrung gemacht, dass es umso spannender ist, je mehr wir sind. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht möglichst viele Menschen zusammen zu bringen und ihnen das Machen, Lernen und Inspirieren zu ermöglichen.

Angefangen haben wir mit Coworking und Sharing-Economy Kultur und uns stetig weiter entwickelt.

In den letzten 10 Jahren haben wir gelernt zusammen zu arbeiten und gemeinsam Projekte umzusetzen. So entstanden neue Ideen und viel Wissen wurde geteilt.

Der Hafven ist heute eine lebende Plattform für offene Innovation und ein Labor für wichtige Themen unserer Zukunft. Aktuell nutzen über 1.300 Mitglieder diese Plattform. Zusammen sind sie die Hafven Innovation-Community. Warum? Weil Vernetzung und Austausch eine gute Idee ist. Nicht nur digital und online, sondern auch vor Ort.

Ich erzähle in meinem Vortrag How to Community die Geschichte wie diese Community entstanden ist, wie wir sie heute managen, welche Beobachtungen ich dabei mache und welche Werkzeuge wir dafür benutzen."

Hannes Buchholz ist Mitbegründer vom "Hafven", dem Coworking und Maker-Space in Hannover. Dort ist er Community-Manager — vernetzt die +1.300 Mitglieder*innen untereinander und arbeitet am Hafven-Programm und seinen Inhalten. Parallel dazu ist Hannes Buchholz freiberuflich als Art Director und Konzepter für unterschiedlichste Kunden und Projekte tätig.

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Launch Event

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Lasst die Korken knallen! Das niedersächsische Netzwerk für Frauen* aus der Musikbranche ist da. Als Teil der bundesweiten Initiative Music Women Germany soll im Rahmen des Launchs über die Notwendigkeit, Inhalte über die geplanten Aktionen diskutiert werden.

Ein Panel mit Andrea Rothaug (RockCity Hamburg), Dr. Gesa Schönermark (Stiftung Niedersachsen), Claudia Schwarz (MusicTech Germany) und Christoffer Horlitz (Fuchsbau Festival) macht den Aufschlag. Danach geht es in die offene Diskussion mit Euch - lasst uns gemeinsam gestalten!

Andrea Rothaug, Geschäftsführerin von RockCity Hamburg e.V., Mitbegründerin + Präsidentin des Bundesverband Popularmusik e.V., Gründerin der Music Women Germany, Mitbegründerin des Clubkombinat Hamburg e.V., des LiveKomm e.V., der Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft e.V., des Live-Musik-Fonds Hamburg, des musicHHwomen Networks, Erfinderin der Hanseplatte – Musik von hier und des Zukunftskongresses OPERATION TON. Sie ist Beiratsmitglied des Reeperbahn Festivals, im Deutschen Musikrat und Mentorin im Deutschen Kulturrat, Autorin, Dozentin, Artist + Business Coach und Mutter.

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Dr. Gesa Schönermark studierte Germanistik, Theaterwissenschaft, Deutsch als Fremdsprache und Philosophie (München und Heidelberg). Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Heidelberger Universität, Gastdozentin mit Lehrtätigkeit am Dartmouth College in Hanover (New Hampshire, USA) und in der Projektkonzeption, -koordination, Gründung und Geschäftsführung von und für verschiedene Stiftungen in Hannover aktiv. Seit 2009 ist Dr. Gesa Schönermark als Referentin für die Stiftung Niedersachsen tätig.

Claudia Schwarz ist Innovations- und Technologieberaterin für Künstler*innen, Unternehmen, Investor*innen und Politik in der Kultur- und Kreativwirtschaft mit einem Schwerpunkt auf Musik, Film, Mixed Realities, Neue Medien, Künstliche Intelligenz und Technologieethik. Sie ist Mitbegründerin von MusicTech Germany und der Creative Tech Innovationsagentur WickedWork. Claudia Schwarz arbeitet als Kuratorin für Konferenzen und Festivals mit dem Schwerpunkt Kreativtechnologien und engagiert sich als Mitbegründerin von Music Women Germany für die Förderung von unterrepräsentierten Kreativen.

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Christoffer Horlitz ist seit 2012 Programmleiter und Booker des Fuchsbau Festivals für Musik, Kunst und Diskurs in Hannover. Daneben kuratiert und forscht er in verschiedenen Projekten mit Fokus auf Migration, Gender und Digitalpolitik und ist derzeit Resident Artist im Culturehub NYC. Christoffer hat Politik- und Kulturwissenschaften in Leipzig, Paris, Berlin und New York studiert.

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Kreativ - Foyer

Musikvermittlung

Im Foyer heißt es "mitmachen!". Hier werden mithilfe verschiedener Kreativmethoden Projektideen für die musikalische Nutzung von Dritten Orten entwickelt. Bahnhöfe werden zu Open-Air-Bühnen, das Gemeindehaus zum Schauplatz von Musiktheaterstücken, uvm. Ob für eine halbe Stunde zwischendurch oder den ganzen Nachmittag lang - der Workshop ist jederzeit und für alle geöffnet.

Katharina Pfänder ist freischaffende Musikerin, studierte Kulturwissenschaften (Universität Hildesheim) und Jazz-Violine (HMTH). Mit ihrem Ensemble Quartett PLUS 1 entwickelt sie transdisziplinäre Projekte. In der Reibung mit Medien, Räumen, aktuellen Themen entstehen altersübergreifende, ganzheitliche Formate. 2013/15 erhielten sie Stipendien des Residenzprogramms Flausen, 2014 den Junge Ohren Preis, 2019 den Förderpreis Musikvermittlung.

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Verena Ries Q+1

Verena Ries studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Performance Art in Dartington (UK). Als freie Regisseurin und Theaterpädagogin arbeitet sie in unterschiedlichen Kontexten, seit 2014 gemeinsam mit dem Ensemble Quartett PLUS 1. In der Reibung mit Medien, Räumen und aktuellen Themen entstehen neue, altersübergreifende Formate, die alle Sinne ansprechen. 2014 erhielt Verena Ries den Junge Ohren Preis, 2019 den Förderpreis Musikvermittlung.

Justin Hoffmann, ist Kurator, Musiker (FSK) und Kunsthistoriker. Er leitet seit 2004 den Kunstverein Wolfsburg. Als Dozent war er u.a. an der Akademie der Bildenden Künste München, Akademie der bildenden Künste Wien, der HfGK Zürich, der HBK Braunschweig und der Merz Akademie Stuttgart, als Gastprofessur an der Kunstuniversität Linz tätig.

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popNDS-Nachwuchs

popNDS-Nachwuchs ist das Rund-um-Wissenspaket für alle Newcomer aus Niedersachsen auf dem Weg ins Musikbusiness. Branchenexpert*innen teilen ihre Einblicke und geben relevante Tipps für effektiveres Booking, strategische Vermarktung und die Finanzierung von Tourneen oder Produktionen. popNDS-Nachwuchs ist Bestandteil der gemeinsamen Initiative popNDS von Musikland Niedersachsen, LAG Rock, Landesmusikakademie, Landesmusikrat und KlubNetz zur Förderung der Popkultur in Niedersachsen.

popNDS-Nachwuchs

Musikbusiness 2.0

Effektive DIY Vermarktung

In diesem Workshop wird es im Wesentlichen darum gehen, wie man sich als Newcomer*in ohne viel Budget und ohne großes Team am Besten aufstellt. Welche Tipps und Tricks gibt es, um seine Musik möglichst gut zu vermarkten und wie erkämpft man sich finanzielle Unabhängigkeit? Künstler*innen möchten heute selbstbestimmt arbeiten – diesen Ansatz greift Philipp Scholz in dem Workshop auf und referiert aus seiner Managementperspektive.

popNDS-Nachwuchs

Direct to Consumer

Neue Verkaufsstrategien

Der Vortrag zeigt einen DIY-Musik-Vermarktungsansatz bzw. Ideen auf, mit denen sich Künstler*innen & Manager*innen vorerst unabhängig positionieren können. Die Ansätze sollen dazu dienen, Künstler*innen nachhaltig und stabil aufzubauen und dabei die kleinen Rädchen zu drehen, bevor möglicherweise ein Label mit hohem finanziellen investiert. Alle Ansätze sind aus einer Management Perspektive erdacht worden und zielen darauf ab, dass Künstler*innen auch ohne Label nur mit einem Management-Team höhere Absätze erzielen können.

Philipp Scholz startete, nach eigenen musikalischen Versuchen, einen umfangreichen Praktikums-Marathon in allen Bereichen der Musikbranche. Es folgte eine Ausbildung bei Department Musik (vormals Chimperator Department), bei dem er u.a. Die Lochis, Heisskalt, FINN & LOT als Produktmanager betreut hat. Als Gründer und Geschäftsführer der Management Agentur hndgmcht und der Medienagentur elit.berlin, sowie als A&R/Creative bei Kick The Flame betreut er Künstler wie JEREMIAS, Shelter Boy, Theodore, We Invented Paris, Sarah Lesch u.v.m

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popNDS-Nachwuchs

Booking 2.0

Was ein*e Booker*in in 2020 sehen und hören möchte.

Wie komme ich da ran? Die Gretchenfrage, wie Musiker*innen an Gigs kommen, erscheint oft undurchsichtig. In Zeiten von mannigfaltigen digitalen Möglichkeiten wird es immer wichtiger sich auf wirklich zielführende Strategien zu konzentrieren. Dieser Workshop gibt einen (subjektiven) Einblick in diese Themen aus der Sicht eines Bookers. Dabei geht es um abstrakte Inhalte wie die Kriterien bei Auswahlentscheidungen, aber auch ganz konkrete Fragen: Welche Medien packe ich in die E-Mail? Darf ich mir die privaten Kontaktdaten einer Bookerin besorgen? Oder: Was sind die absoluten Do’s und Don’ts bei der Ansprache?

Christoffer Horlitz ist seit 2012 Programmleiter und Booker des Fuchsbau Festivals für Musik, Kunst und Diskurs in Hannover. Daneben kuratiert und forscht er in verschiedenen Projekten mit Fokus auf Migration, Gender und Digitalpolitik und ist derzeit Resident Artist im Culturehub NYC. Christoffer hat Politik- und Kulturwissenschaften in Leipzig, Paris, Berlin und New York studiert.

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popNDS-Nachwuchs

Förderung

Künstler*innen- und Tourförderung der Initiative Musik

Ihr wollt ein Album produzieren oder auf Tour gehen und steht vor der großen Frage, wie euer Projekt finanziert werden soll? Die Initiative Musik, das Förder- und Exportbüro für die deutsche Musikwirtschaft, kann helfen. In diesem Workshop werden die verschiedenen Förderprogramme der Initiative Musik vorgestellt und hilfreiche Tipps für die eigenen Antragstellung gegeben.

Nach der Ausbildung zur Steuerfachangestellten studierte Kerstin Mayer Media Management an der Hochschule RheinMain und kam im Sommer 2015 nach Berlin zu VICE Deutschland. Dort betreute sie neben den Kunden auch das Campaign Management bei allen abrechnungsrelevanten Fragen.

Bei der Initiative Musik übernahm sie zunächst das Controlling und die Kommunikation mit den Fördergebern für die verschiedenen Projekte, bevor sie zur Betreuung der Künstler- und Infrastrukturförderung wechselte.

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Fachtag Spielstätten - Workshop

Kulturorte und Freiräume bewahren.

Alltagspraktische Lösungen für die beschwerdegeplagte Clubkultur

Natürlich ist Musik ist kein Lärm. Was aber tun, wenn Musik für die Nachbarn zu Lärm wird, weil sie nachts keine Ruhe mehr finden? Schallschutz ist besonders bei der Gründung, aber auch darüber hinaus immer wieder ein Thema für Musikspielstätten. Der Workshop mit Lukas Abbing und Tobias Wilczek von der Berliner wax GmbH wird sowohl mit praktischen Beispielen der Referenten aus dem Berliner Nachtleben als auch den konkreten Emissionsproblemen der Besucher*innen arbeiten. Gibt es einfache und günstige Lösungen? Müssen nur Boxen umarrangiert werden? Welche Materialien kann man zur Dämmung benutzen? Was bringt welchen Effekt? Was müssen Expert*innen machen und wo kann das Team ran? Das besprechen wir gemeinsam.

Neben seiner Tätigkeit bei der wax GmbH schließt Tobias Wilczek zurzeit sein Masterstudium in Audiokommunikation und Technologie an der TU Berlin ab. Sein aktuelles Forschungsgebiet ist die Raumakustik in Restaurants und deren Auswirkungen auf Wahrnehmung und Geschmack. Weitere Interessenbereiche umfassen die Planung & Umsetzung von Beschallungsanlagen sowie Tonstudios.

T.Wilczek
L.Abbing

Mit einem Audio-Engineering Studium sowie mehreren Jahren Erfahrung in der Musik- und Clubindustrie greift Lukas Abbing bei seiner Arbeit auf ein umfangreiches Wissen in den Bereichen Tontechnik und Raumakustik zurück. Besonderer Fokus seiner Tätigkeiten liegt darin hochqualitative Hörsamkeit in Räumen zu erzielen.

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Fachtag Spielstätten - Vortrag

Im Dschungel der Richtlinien.

Von TA-Lärm, betrieblichem Gesundheitsschutz, Publikumsschutz und Freizeitlärmrichtlinie

Ein Club ist nicht leise – die Musik ist es nicht, die Besucher*innen und ihre An- und Abfahrt auch nicht. Clubs und Veranstaltungen sind Teil der nächtlichen Geräuschkulisse einer Stadt und das ist (leider) häufig konfliktbeladen.
Deshalb brauchen wir einen kompakten Input als Basis: Wovon reden wir bei Emission? Welche Rechtsbereiche sind betroffen? Was sind die Grenzwerte für Intensität und Dauer und wie werden sie kontrolliert, überwacht, erreicht? Wie arbeiten die Bau- und Umweltbehörden? Was steht an? Toni Karnas von der AiR Ingenieurbüro GmbH Hannover präsentiert uns Antworten.

Anton Karnas (geb. 1979) studierte Elektrotechnik an der Fachhochschule in Hannover. Beim Ingenieurbüro AiR in Hannover sammelte er bereits Studium begleitend Erfahrungen im Bereich der Akustik. Als langjähriger Mitarbeiter der AiR Ingenieurbüro GmbH ist er dort als Projektingenieur im Bereich Immissionsschutz sowie der Bau- und Raumakustik tätig.

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Fachtag Spielstätten - Podium

Das Konzert – ein Begegnungsort?

Eine Gesellschaft braucht Begegnung. Welche Rolle können Konzerte dabei spielen? Klar, das Publikum möchte exzellente Künstler*innen unter besten Bedingungen hören und sehen. Aber was passiert um den Auftritt herum? Wie ist es in die Spielstätte zu kommen? Was passiert in den Pausen? Braucht es eine gemütliche Wohnzimmer-Atmosphäre, eine gut bestückte Bar oder sind es eher besondere Formate, die Besucher*innen untereinander oder auch mit Gastgebenden und Auftretenden in Kontakt kommen lassen?

Wie das Konzert zu einem Begegnungsort über die Begegnung mit Kunst hinaus werden kann diskutieren Dorothee Kalbhenn (ensemble reflektor / Elbphilharmonie Hamburg), Anselm Cybinski (Nds. Sparkassenstiftung), Kristina König (Heimathaven / KuFa Hildesheim), Jörg Bachmann (Kultur im Esel Einbeck) und Martin Mutschler (Staatsoper Hannover).

Moderation: Markus Lüdke (Landesmusikakademie Niedersachsen)

Dorothee Kalbhenn. Kulturwissenschaftlerin, Managerin, Dramaturgin – seit 2011 an der Elbphilharmonie Hamburg, seit 2018 bei ensemble reflektor. Moderiert Künstlergespräche, konzipiert interdisziplinäre Projekte und spezielle Konzertformate, u.a. mit Matthias Pintscher und Peter Eötvös; Forschungsarbeiten über Konzertprogramme und über Transkulturalität im Konzertbetrieb. Gemeinsam mit ensemble reflektor Gründerin des Festivals „ultraBACH“, Trägerin des Max-Brauer-Preises der Toepfer-Stiftung.

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Anselm Cybinski, seit Sommer 2018 Intendant der Niedersächsischen Musiktage, war zuvor als stellvertretender Geschäftsführer des Münchener Kammerorchesters tätig. Von 2005 bis 2010 leitete Cybinski die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei ECM Records in München. Im Anschluss daran wechselte er als Executive Producer zu Sony Classical International nach Berlin. Außerdem ist Cybinski regelmäßiger Autor für die Berliner Philharmoniker, Lucerne Festival und die Salzburger Festspiele sowie für diverse Schallplattenlabels.

Kristina König hat Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim studiert und arbeitet dort als Medienpädagogin. Durch die langjährige Arbeit im dortigen Bürgersender Radio Tonkuhle und verschiedenster freiberuflicher Projekte, konnte sie ein breites Netzwerk an Musiker*innen aufbauen. Dies nutzt sie seit 2019 für die Konzertreihe HEIMATHAVEN, die sie nun leitet.

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Jörg Bachmann ist Pädagoge und seit über 30 Jahren ehrenamtlich als Kulturschaffender aktiv, vor allem als Veranstalter von Jazz und anderen Konzerten außerhalb des Mainstreams. (Mit-)Organisation des Göttinger Jazzfestivals, Aufbau einer monatlichen Konzertreihe für regionale Musiker*innen, Festival "JazzohneGleichen" in der Region, Workshops und Unterrichtskonzerte mit bei uns auftretenden Musiker*innen, Vernetzung Kultur in der Region.

Martin Mutschler. Geboren 1986 in Stuttgart, Studium der Romanistik, Slavistik und Kunstgeschichte in Tübingen und Prag sowie der Musiktheaterregie in Hamburg. Freie Theaterarbeiten als Musiker, Performer, Autor. Als Regisseur Arbeiten an ungewöhnlichen Orten wie der Roten Flora Hamburg und dem Zirkus Riga. Übersetzungsarbeiten (zuletzt den Roman „Die Geschichte des Lichts“ von Jan Němec). Seit der Spielzeit 19/20 fester Dramaturg an der Staatsoper Hannover.

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Moderation:

Markus Lüdke ist seit 2018 künstlerischer Geschäftsführer der Landesmusikakademie Niedersachsen. Neben diversen Jury- und Beiratstätigkeiten leitet er seit 2006 das Orchester der Technischen Universität Braunschweig.

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Zukunftswerkstatt

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// unter uns //

Workshop mit Verena Meyer
Vernetzung, Realitäten, Austausch, Strategien, Visionen, ....

Offen für:
Musiker*innen mit Fluchtgeschichte und/oder mit Rassismuserfahrungen

+++ Eine gesonderte Anmeldung für den Workshop globalboard@musikland-niedersachsen.de ist notwendig +++

Verena Meyer arbeitet bundesweit als Trainerin und Beraterin für Empowerment und rassismuskritische intersektionale Bildung. Außerdem unterstützt sie als Prozessbegleiterin Organisationen bei der diversitätsorientierten Öffnung und ist Traumapädagogin. Ihre Vision: Eine offene Gesellschaft, in der kein Mensch diskriminiert wird!

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