Corona Aktuell Header

Die aktuell geltenden Beschränkungen sind nach Landesverordnung und Bundesnotbremse abhängig von den Warnstufen und Leitindikatoren ihrer Kommune. Diese sowie viele weitere Zahlen können Sie der Corona-Warnampel des Land Niedersachsen entnehmen.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich auch an die
Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
Telefonnummer: 0511 120-6000
(Mo – Fr 8 bis 19 Uhr und Sa – So 10 bis 17 Uhr)

Was ist erlaubt?* – Ab dem 22. September 2021 gelten laut Verfügung des Landes Niedersachsen folgende kultur-relevante Richtlinien.


Veranstalter*innen und Betreiber*innen können ab sofort landesweit entscheiden, ob sie das 2G-Modell für ihre Veranstaltungen wählen. Dieses besagt, dass der Zutritt nur noch mit einer vollständigen Impfung oder einer Genesung möglich ist. Bei dieser Regelung verringern sich die Schutzanforderungen: Einschränkungen wie Sicherheitsabstand und Maske entfallen.

Ausgenommen von der 2G-Regelungen sind Personen, die sich noch nicht impfen lassen können oder erst kurzfristig ein Impfangebot bekommen haben - zzgl. Kindern und Jugendlichen unter 18, Personen mit Kontraindikation (medizinische Gründe - schwangere und stillende) und Personen, die an klinischen Studien zu den Impfungen teilnehmen. PoC-Antigen-Tests sind in diesem Falle ausreichend und bleiben für diesen Personenkreis kostenfrei.



Regelung für
Veranstaltungen

Keine Warnstufe/
Unabhängig
von der
Warnstufe

Bei größeren Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmenden (§ 10) und bei Großveranstaltungen (über 5.000, siehe § 11) gilt drinnen und draußen 3G mit einem PoC Antigen-Test.

Unabhängig von der Warnstufe gilt: Ob draußen oder drinnen müssen Veranstaltungen ab 1000 Personen ein Hygienekonzept (§5,1) vorlegen, das von den zuständigen Behörden zugelassen werden muss (§10,1).

Bei Großveranstaltungen ab 5000 Personen gilt unabhängig von der Warnstufe, dass das Hygienekonzept folgende Verschärfungen beinhalten muss (§11,2):
a) die Zuweisung eines festen Sitzplatzes
b) eine Schachbrettbelegung der Sitzplätze
c) Maßnahmen zur Lenkung der Besucherströme

Für Diskotheken, Clubs, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen gilt eine Kapazitätsbegrenzung auf 50% – unabhängig von der Warnstufe und unabhängig von
2G oder 3G.

Warnstufe 1Ab Warnstufe I tritt für indoor Veranstaltungen mit mindestens 25 Personen bis zu 1000 Personen die 3G Regelung grundsätzlich in Kraft (§8).
Warnstufe 2Ab Warnstufe II gilt drinnen und draußen das verschärfte 3G. Alle nicht Genesenen und nicht vollständig Geimpften müssen dann statt eines negativen PoC-Tests einen negativen PCR-Test nachweisen.
Warnstufe 3Wie bei der Warnstufe II, tritt mindestens die 3G Regelung bei Veranstaltungen unter freiem Himmel in Kraft. Für Veranstaltungen drinnen gilt dann ein obligatorisches 2G.

Bei einem freiwilligen oder auch bei einem verpflichtenden 2G entfällt bei Großveranstaltungen die ansonsten (bei 3G) geltende Kapazitätsbegrenzung auf 50%. Es bleibt aber bei einer maximalen Veranstaltungsgröße von 25.000 Teilnehmenden.


Dienstleistendes Personal, das keinen Impf- oder Genesungsnachweis vorlegen kann, muss täglich ein negatives Ergebnis einer PoC Testung beim Veranstalter / bei der Veranstalterin vorlegen. Außerdem besteht hier Maskenpflicht (mindestens FFP 2 Schutzniveau).

Für Diskotheken, Clubs, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen gilt die Besonderheit, dass Innenbereiche ab Warnstufe 3 geschlossen bleiben müssen. Hier bleibt auch die Kapazitätsbegrenzung auf 50% durchgehend bestehen – unabhängig von der Warnstufe und unabhängig von 2G oder 3G.



*für eine rechtsverbindliche Auskunft ist die Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus heranzuziehen. Dies ist ein unverbindliches Informationsangebot.

FAQ zum Thema Corona für freischaffende Musiker*innen und Kultureinrichtungen

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich auch gerne an unsere Telefon-Sprechstunde

Infos zu finanziellen Hilfen

Hotline des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur zu Fördermöglichkeiten im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie: 0511 120-2806 (montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13 bis 16 Uhr)

Alle Unterstützungsprogramme für Musik im Rahmen von "Neustart Kultur" finde Sie auch in einer Übersicht auf der Seite der Beauftragten für Kultur und Medien des Bundes.

Wo können Freiberufler*innen finanzielle Unterstützung erhalten?

  • Niedersächsisches Stipendienprogramm für Kulturschaffende: bis zum 15.8. können sich niedersächsische Kulturschaffende auf ein Stipendium beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur bewerben. Der Förderzeitraum beträgt max. 6 Monate und die max. Zuwendung beträgt 7.200 Euro. Gefördert werden innovative Projekte in den Sparten Bildende Kunst, Musik, Darstellende Künste und Literatur, einschließlich ihrer Vermittlung. Dabei kann es sich um neue, aber auch bereits begonnene Projekte handeln, die mit Hilfe unterschiedlichster, insbesondere auch digitaler Medien, verwirklicht werden. Auch Recherchearbeiten für künftige Projekte sind förderfähig. Zur Sicherstellung des Lebensunterhalts darf das Stipendium allerdings nicht verwendet wird. Mehr Infos hier.
  • Stipendienprogramm von GEMA und GVL: Für das Stipendienprogramm der GEMA und GVL aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien stehen jeweils 30 Millionen Euro zur Verfügung. Es werden Stipendien für die Dauer von vier Monaten in Höhe von 5.000 Euro vergeben. Die Antragstellung bei der GVL ist ab dem 9. August hier möglich, bei der GEMA können Anträge ab dem 2. August hier gestellt werden. Eine Beantragung beider Stipendien ist nicht möglich.
  • ALG II: Arbeitslosengeld II beantragen: Die Beantragung der "Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)", genannt ALG II, ist zentraler Bestandteil des Maßnahmenpakets der Bundesregierung Zur Existenzsicherung von Kleinunternehmer*innen und Solo-Selbstständige. Für einen befristeten Zeitraum findet keine Vermögensprüfung statt. Auch sollen Miet- und Mietnebenkosten ohne weitere Prüfung übernommen werden. Auf der Seite der Agentur für Arbeit gibt es nun vereinfachte Formulare für die Beantragung von ALG II, sowie Antworten auf die häufigsten Fragen. Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. Dezember 2021 beginnen.
    Hilfreiche Informationen für Selbstständige zur Beantragung der Grundsicherung sind in dieser Broschüre der ver.di zu finden.
  • Niedersachsen dreht auf: Das Land Niedersachsen unterstützt Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind mit einem Sonderprogramm, das bis Ende 2022 verlängert wurde. In den Programmlinien A und B können Solo-Selbstständige mit Kultureinrichtungen/Veranstalter*innen in Kontakt treten und mit ihnen gemeinsam Veranstaltungen planen. Honorare für Solo-Selbstständige werden zu 100% gefördert. Anträge können bis Ende Dezember 2021 gestellt werden. In der Förderlinie C werden innovative künstlerische Projekte gefördert, in den Förderlinie D Soloselbstständige mit Aktivitäten im nichtöffentlichen Bereich. Hier können Anträge bis zum 31.07.2021 direkt beim MWK gestellt werden. Alle Infos auf der Seite des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.
  • Neustarthilfe (PLUS) des Bundes (Januar 2021 bis September 2021): Solo-Selbstständige können einen einmaligen Betriebskostenzuschuss von bis zu 1.250 Euro für die Monate Januar bis Juni und bis zu 1.500 Euro für die Monate Juli bis September erhalten. Für den gesamten Förderzeitraum kann die Fördersumme bis zu 12.000 Euro betragen. Die volle Betriebskostenpauschale erhalten Solo-Selbstständige, wenn ihr Umsatz im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zu einem sechsmonatigen Referenzumsatz 2019 um 60 Prozent oder mehr zurückgegangen ist. Die Betriebskostenpauschale beträgt bis zu 50% des Referenzumsatzes. Von Verdi gibt es außerdem einen Rechner. Eine Antragstellung für die Neustarthilfe Plus ist bis zum 31. Oktober 2021 möglich. Weitere Informationen hier.
  • Künstler*innenförderung (Rock, Pop, Jazz) der Initiative Musik: Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik fördert Projekte (z.B. Album- und Videoproduktionen, Marketingmaßnahmen) von Musiker*innen und Musikautor*innen in Kooperation mit musikwirtschaftlichem Partner. Der Eigenanteil der Förderung liegt aktuell bei 25% (statt ursprünglich 60%). Die nächste Antragsfristen werden im Dezember auf der Seite der Initiative Musik bekanntgegeben.
  • Orchesterstiftung: Die Spendenaktion #MusikerNothilfe der Deutschen Orchester-Stiftung hat bereits fast 2 Millionen Euro Spenden eingesammelt. 1,1 Millionen Euro wurden in einer ersten Antragsrunde an Not leidende freischaffende Musikerinnen und Musiker ausgezahlt. Im Moment wird die Warteliste an Anträgen abgearbeitet und es können keine neuen Anträge entgegengenommen werden. Voraussetzungen sind der Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse und die Glaubhaftmachung entgangener Honorare durch coronabedingte Absagen von Auftritten. Antragsformulare zum Download und weitere Informationen sind erhältlich unter https://orchesterstiftung.de/Nothilfefonds/
  • Kommunale Hilfen:
    • Der Landkreis Göttingen stellt für Kulteinrichtungen, -institutionen und -vereine oder Soloselbständige, die ihren Sitz im Landkreis Göttingen haben, einen Kulturfonds zur Verfügung. Gefördert wird die Abmilderung von Defiziten und die Umsetzung von neuen Projekten.

Hinweis für KSK-Versicherte: Die Grenze für Zuverdienste aus nicht-künstlerischen Tätigkeiten liegt auch während der Corona-Pandemie bei 450 Euro monatlich. Ausführlich berichtete darüber der Tagesspiegel. Aktuell wurde angestoßen, dass die Zuverdienstgrenze auf 1300€ angehoben werden soll. Wir halten Euch auf dieser Seite diesbezüglich auf dem Laufenden.

Wo können Kultureinrichtungen/Spielstätten/Festivals finanzielle Unterstützung erhalten?

  • Niedersachsen dreht auf: Das Land Niedersachsen unterstützt Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind mit einem Sonderprogramm. Bei den Programmlinien A und B können Veranstalter*innen eine 100%-Förderung von Honoraren für Solo-Selbstständige erhalten. In der Programmlinie B können Projekte beantragt werden, die im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen im Zuge der Corona-Pandemie stehen. Alle Infos auf der Seite des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.
  • Corona-Sonderprogramm für Kultureinrichtungen und Kulturvereine: In Niedersachsen stehen jetzt für Kultureinrichtungen und Kulturvereine weitere 3,5 Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen zur Verfügung. Das Programm richtet sich an Kultureinrichtungen und Kulturvereine mit Sitz in Niedersachsen, die überwiegend Zwecke der Förderung von Kunst und Kultur verfolgen, ein regelmäßiges für die breite Öffentlichkeit zugängliches Kulturangebot vorhalten, nicht ausschließlich gewinnorientiert arbeiten und deren überwiegende Tätigkeit Bestandteil des Förderspektrums des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur ist.
    Bezuschusst werden Zahlungsverpflichtungen für laufende Ausgaben (z.B. Personal, Betriebskosten, Miete), aber auch Ausgaben, die durch kurzfristige Absagen von Veranstaltungen entstanden sind. Dabei wird der Zeitraum vom 01.11.2020 bis zum 30.06.2021 berücksichtigt. Der Zuschuss pro Einrichtung beträgt maximal 50.000 Euro. Antragsstichtag ist der 15.09.2021. Mehr Infos hier.
  • Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen:
    Der Sonderfonds besteht aus zwei Modulen: kleinere und mittelgroße Veranstaltungen erhalten einen Zuschuss auf ihre Ticketeinnahmen, damit sie auch mit verringerter Teilnehmerzahl stattfinden können. Größere Veranstaltungen erhalten eine Absicherung gegen Corona-bedingte Absagen. Informationen zu den förderfähigen Zeiträumen, weiteren Vorraussetzung und der Registrierung von Veranstaltungen auf der Seite des Sonderfonds.
  • Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen: eingetragene Vereine oder ähnliche Einrichtungen (z.B. Familienbildungsstätten) aus Niedersachsen, die einen ideellen, musischen, kulturellen, sportlichen, ökologischen oder sozialen Zweck zum Ziel haben, können bei dem Programm Gelder für Investitionen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und zur Verbesserung der IT-Sicherheit beantragen. Mehr Infos auf der Seite der Nbank.
  • Aufstockung Überbrückungshilfe II für Veranstaltungswirtschaft: Gewerbliche Unternehmen oder Soloselbstständige der Veranstaltungswirtschaft oder des Schaustellergewerbes, die durch COVID-19-Pandemie Umsatzverluste erlitten haben und denen bereits eine Überbrückungshilfe II bewilligt wurde, können mit der Förderung anteilig Umsatzverluste der Monate April bis Dezember 2020 kompensieren. Mehr Infos auf der Seite der NBank.
  • Bundeshilfe:
    • November-/Dezemberhilfe (Außerordentliche Wirtschaftshilfe): Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten und Solo-Selbstständige können eine einmalige Kostenpauschale in Höhe von bis zu 75 Prozent ihres Umsatzes von November 2019 erhalten, wenn sie direkt, indirekt oder über Dritte von den Schließungsmaßnahmen betroffen sind. Alle Informationen hier. Antworten auf einige Fragen zum Thema November-/Dezemberhilfe hat uns ein Steuerberater in einem Online-Workshop beantwortet. Das Protokoll (siehe rechts) steht zum Download zur Verfügung.
    • KfW-Schnellkredite: Den KfW-Schnellkredit können künftig auch Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten nutzen, sodass Unternehmen bei ihrer Hausbank zügig einen Kredit in Höhe von bis zu 300.000 Euro erhalten, abhängig vom Umsatz im Jahr 2019.
    • Überbrückungshilfe III: Die Überbrückungshilfe III beinhaltet einen Eigenkapitalzuschuss für Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021. Für Unternehmen der Veranstaltungs- & Kulturwirtschaft wurde zusätzlich zur allgemeinen Personalkostenpauschale für jeden Fördermonat eine Anschubhilfe in Höhe von 20 Prozent der Lohnsumme eingeführt, die im entsprechenden Referenzmonat 2019 angefallen wäre. Außerdem werden neu Ausfall- und Vorbereitungskosten rückwirkend bis zu 12 Monate vor Beginn des geplanten Veranstaltungsdatums (bisher ab März 2020) zwischen März und Dezember 2020 erstattet. Mehr Infos hier.
    • Überbrückungshilfe III PLUS: Die Corona-bedingten Schließungen und Beschränkungen dauern in einigen Branchen weiter an. Die Bundesregierung verlängert deshalb die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 30. September 2021 als Überbrückungshilfe III Plus.
  • Einrichtungen, die zu min. 50% von Bund, Ländern oder Kommunen getragen werden, können den Ein- & Ausbau einer Raumlufttechnischen Anlage bezuschussen lassen. Mehr Infos hier.
  • KULTUR.GEMEINSCHAFTEN
    ist ein gemeinsames Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder. Das Förderprogramm hat das Ziel, durch die Förderung von Kompetenzen, Kooperationen und Ressourcen-Sharing insbesondere kleinere Kultureinrichtungen und Projektträger:innen im Bereich Kultur bei der Umsetzung von Prozessen der digitalen Transformation zu unterstützen und ihnen damit eine langfristige und nachhaltig wirksame Perspektive für ihren digital gestützten, inklusiven Austausch mit einer vielfältigen Gesellschaft zu ermöglichen. Antragsberechtigt sind öffentlich zugängliche, auch ehrenamtlich geführte, kulturelle Einrichtungen, die gemeinnützig oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, kulturgutbewahrende Einrichtungen gemäß § 2 KGSG sowie gemeinnützige Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung (z. B. freie Theater, Kunstvereine, nicht-staatliche Museen, musikalische Ensembles). Mehr Infos zu den Fördermodulen finden Sie hier.

Wo können Studierende finanzielle Unterstützung erhalten?

  • BAföG: Studierende, die keine BAföG-Berechtigung haben (z.B. aufgrund des Alters, Überschreiten der Regelstudienzeit) und sich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, können einen monatlichen Zuschuss von 500€ beantragen. Anträge sollen auch für den Monat November gestellt werden können, Informationen zur Antragstellung liegen bisher jedoch nicht vor. Aktuelle Informationen gibt es hier.
  • KfW-Studienkredit: Studierende können seit dem 8. Mai bei der KfW ein bis zum 31. Dezember 2021 zinsloses Darlehen beantragen. Alle Informationen hier.

Wo kann Musikalienfachhandel finanzielle Unterstützung erhalten?

  • Im Rahmen von NEUSTART KULTUR gibt es ein Sonderprogramm für Digitale Strukturen im stationären Musikfachhandel. Weitere Informationen gibt es hier.
  • Für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es die Überbrückungshilfe des Bundes. Bis zum 31. Oktober kann die Überbrückungshilfe III Plus beantragt werden. Alle Informationen hier.

Welche weiteren Fördertöpfe gibt es, um Projekte fördern zu lassen?

  • Laufend besteht die Möglichkeit Gelder für die Umsetzung von Projekten zu beantragen. Neben den großen Förderern wie der Niedersächsischen Sparkassenstiftung oder der Stiftung Niedersachsen gibt es viele kleine Förderer und Stiftung. Wir haben diese im Förderatlas zusammengestellt.
  • Kommunale Projektförderung: Erkundigen Sie sich bei Ihrem kommunalen Kulturbüro nach Fördermöglichkeiten. Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder.

Praktische Infos zu Veranstaltungsplanung und Hygienekonzepten

Was muss ich bei der Veranstaltungsplanung während der Pandemie beachten?

  • Wir haben einen ausführlichen Leitfaden zur Veranstaltungsplanung während Covid-19 erstellt, der sowohl für den Fall der behördlichen Absage als auch für nicht abgesagte Veranstaltungen wichtige Hinweise und Tipps gibt. Ihm sind Hinweise zur Umsetzung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen, Finanzierungsmöglichkeiten sowie weitere wichtige Aspekte rund um die Veranstaltungsplanung zu entnehmen.

Wo finde ich Hilfestellung zur Erstellung von Hygienekonzepten?

Sie planen eine Veranstaltung und benötigen noch ein Hygienekonzept? Gegen eine Schutzgebühr von 100 € erhalten Sie ein Basis-Hygienekonzept inkl. Review durch den Sicherheitsingeneur und Festivalveranstalter Philipp Ballschuh (consurity). Mehr Info hier.

Hygienekonzepte müssen immer der Situation (Raum, Zahl der Teilnehmer*innen, Instrumentierung etc.) angepasst sein. Hier finden Sie einige Muster-Hygienekonzepte, an denen Sie sich bei der Erstellung von individuellen Hygienekonzepten orientieren können:

Wer sich konkret für die Erstellung von Schutz- und Hygienekonzepten interessiert, kann auf Anfrage gerne die Aufzeichnungen zu unserem Online-Workshop zum Infektionsschutz für Indoor- und Outdoorveranstaltungen in Niedersachsen vom 9. Juli erhalten.

Wo finde ich Tipps zur Umsetzung und Gestaltung digitaler Formate?

  • Im Rahmen der Kulturpolitischen Akademie der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. haben wir einen Vortrag zum Thema Musik und Corona gehalten, in dem wir u.a. digitalen Plattformen und Tools für Musikschaffende vorgestellt haben. Die Aufzeichnung kann hier angeschaut werden.
    Eine Übersicht über digitale Plattformen und deren Anwendung gibt es auf unserer Service-Seite “Digitale Tools für Musiker*innen”.
  • Ärger vermeiden: Bei der Planung eines Online-Konzerts sind die Handlungsempfehlung der Bundesregierung weiter zu berücksichtigen. Infektionsketten lassen sich nur bei einer Vermeidung aller Kontakte wirklich nachhaltig durchbrechen.

Neben den oben bereits erwähnten Überlegungen zum Thema Datenschutz sollte natürlich auch das Urheberrecht bei der Veranstaltung von Online-Konzerten beachtet werden. Hierzu die Hinweise der GEMA zum Thema Live-Streaming.

Infos zu rechtlichen Rahmenbedingungen

Wo finde ich Hilfestellung zu rechtlichen Fragen rund um pandemie-bedingte Veranstaltungsabsagen?

Die Kanzlei Laaser aktualisiert regelmäßig auf Ihrer Website die rechtlichen Grundlagen, die bei der Pandemie-bedingten Absage von Veranstaltungen gelten.

Infos zu Interessenvertretungen

An welche Verbände kann ich mich wenden?

  • Die LiveMusikKommission und die dazugehörigen Landesverbände (in Niedersachsen KlubNetz e.V.) vertreten die Clubs und (vorwiegend privatwirtschaftlich finanzierten) Festivals auf Bundes- und Länderebene. Auf der Website der LiveKomm finden sich Handlungsempfehlungen für Betreiber*innen und Veranstalter*innen sowie Informationen zur politischen Aktivität des Verbandes.
  • Festivals, die zu Teilen aus Mitteln der öffentlichen Hand gefördert werden, können sich dem Forum Musik Festivals anschließen und mitwirken. Das Forum Musik Festivals ist ein bundesweiter Festivalzusammenschluss, der sich mit einem umfassenden Forderungskatalog an die Bundesregierung gewandt hat. In einem Positionspapier haben Sie außerdem Vorschläge für die Ausgestaltung eines Zukunftssicherungsfonds Musik Festivals und für ein Zweistufenmodell für die Rückkehr zu einem öffentlichen Konzert- und Veranstaltungsbetrieb entwickelt.
  • Musiker*innen können sich für die politische Interessenvertretung an folgende Stellen wenden:

Infos zu Auftrittsmöglichen & Kampagnen

- Milchland Niedersachsen sucht Künstler:innen aus Niedersachsen für Videodrehs: In einem Milchviehhof in der Nähe der Künstler:innen nimmt Milchland Niedersachsen mit professionellem Team 2-3 Songs auf. Ausgespielt werden die Videos es auf den Social Media Kanälen und der Homepage von Milchland Niedersachsen. Bezahlung: 300 € zzgl. Fahrtkosten. Kontakt: Christina Brandenburg | brandenburg@milchland.de | 0511-85653-25

- Online-Konzerte mit Sofa-Concerts: Bei Sofa-Concerts können sich Künstler:innen ein Profil anlegen und sich über die Plattform für Online-Konzerte, musikalische Videobotschaften oder Geburtstagsständchen buchen lassen. Mehr Infos auf der Website von Sofa-Concerts.

- Kultur findet Stadt: Von Mai bis Juli 2021 sollen Hildesheimerinnen und Hildesheimer nach einer langen Kulturpause wieder persönlich Kultur genießen können - kostenlos und mitten in der Stadt. Die Organisatoren sind nun auf der Suche nach Kulturschaffenden aus der Stadt Hildesheim für das Programm. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden.

Kontakt

Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH
Geschäftsstelle Musikland Niedersachsen

info@musikland-niedersachsen.de

T +49 511 64279204

Die Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH ist eine Gesellschaft des Landesmusikrats Niedersachsen e.V. in Kooperation mit dem Land Niedersachsen, der Stiftung Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.