Corona Aktuell Header

Die aktuell geltenden Beschränkungen sind nach Landesverordnung und Bundesnotbremse abhängig von den Warnstufen und Leitindikatoren ihrer Kommune. Diese sowie viele weitere Zahlen können Sie der Corona-Warnampel des Land Niedersachsen entnehmen.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich auch an die
Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
Telefonnummer: 0511 120-6000
(Mo – Fr 8 bis 19 Uhr und Sa – So 10 bis 17 Uhr)

Was ist erlaubt?* – Ab dem 1. Dezember 2021 gelten laut Verfügung des Landes Niedersachsen folgende kultur-relevante Richtlinien.

Ab dem 1. Dezember verschärft das Land aufgrund steigender Infektionszahlen die niedersächsische Corona-Verordnung. Das 2-G-Plus Modell greift nun in nahezu allen niedersächsischen Kommunen. Dieses besagt, dass der Zutritt zu Veranstaltungen, Gastronomie, Clubs etc. nur noch mit einer vollständigen Impfung oder einer Genesung und einem zusätzlichen zertifiziertem Schnelltest möglich ist. In der Warnstufe 2 gibt es zusätzlich eine Maskenpflicht im Innenbereich, die in vielen öffentlichen Bereichen eine FFP2-Maske erfordert.

Ausgenommen von der 2G-Plus-Regelungen sind Personen, die sich noch nicht impfen lassen können oder erst kurzfristig ein Impfangebot bekommen haben - zzgl. Kindern und Jugendlichen unter 18, Personen mit Kontraindikation (medizinische Gründe - schwangere und stillende) und Personen, die an klinischen Studien zu den Impfungen teilnehmen. PoC-Antigen-Tests sind in diesem Falle ausreichend und bleiben für diesen Personenkreis kostenfrei.



Regelung für
Veranstaltungen


Unabhängig
von der
Warnstufe

Unabhängig von der Warnstufe gilt: Ob draußen oder drinnen müssen Veranstaltungen ab 1000 Personen ein Hygienekonzept (§5,1) vorlegen, das von den zuständigen Behörden zugelassen werden muss (§10,1).

Bei Großveranstaltungen ab 5000 Personen gilt unabhängig von der Warnstufe, dass das Hygienekonzept folgende Verschärfungen beinhalten muss (§11,2):
a) die Zuweisung eines festen Sitzplatzes
b) eine Schachbrettbelegung der Sitzplätze
c) Maßnahmen zur Lenkung der Besucherströme

Für Diskotheken, Clubs, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen gilt eine Kapazitätsbegrenzung auf 50% – unabhängig von der Warnstufe und unabhängig von
2G oder 3G.

Warnstufe 1Ab Warnstufe I tritt für indoor Veranstaltungen mit mindestens 25 Personen die 2G Regelung grundsätzlich in Kraft (§8). Veranstaltungen im Außenbereich können unter 3G Bedingungen stattfinden

Bei den Veranstaltungen besteht keine Maskenpflicht. Bei Veranstaltungen ab 5.000 Personen sind personalisierte Tickets eine Voraussetzung.

Für Diskotheken, Clubs, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen gilt die Kapazitätsbegrenzung auf 50% durchgehend bestehen – unabhängig von der Warnstufe und unabhängig von 2G oder 3G. Hier besteht auch für Jugendliche unter 18 eine Testpflicht.

Warnstufe 2

Ab Warnstufe I tritt für indoor Veranstaltungen ab 15 Personen die 2G-Plus-Regelung in Kraft. Veranstaltungen, die im Außenbereich stattfinden, können unter 2G stattfinden.

Bei allen Veranstaltungen ab 15 Personen muss bis zum Sitzplatz eine FFP2-Maske getragen werden. Bei Großveranstaltungen ab 1.000 Personen muss die FFP2-Maske auch beim Sitzen getragen werden. Bei Veranstaltungen ab 5.000 Personen kommen personalisierte Tickets als Voraussetzung hinzu.

Für Diskotheken, Clubs, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen gilt die Kapazitätsbegrenzung auf 50% und das dauerhafte Tragen der FFP2-Maske



*für eine rechtsverbindliche Auskunft ist die Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus heranzuziehen. Dies ist ein unverbindliches Informationsangebot.

FAQ zum Thema Corona für freischaffende Musiker*innen und Kultureinrichtungen

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich auch gerne an unsere Telefon-Sprechstunde

Infos zu finanziellen Hilfen

Hotline des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur zu Fördermöglichkeiten im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie: 0511 120-2806 (montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13 bis 16 Uhr)

Alle Unterstützungsprogramme für Musik im Rahmen von "Neustart Kultur" finde Sie auch in einer Übersicht auf der Seite der Beauftragten für Kultur und Medien des Bundes.

Wo können Freiberufler*innen finanzielle Unterstützung erhalten?

  • FEB-II vom Musikfonds: Mit zusätzlichen Fördermitteln aus dem Hilfspaket NEUSTART KULTUR II wird ab Februar 2022 zum zweiten Mal eine stipendienartige Förderung für Ensembles und Bands (FEB-II) vergeben.
    Die Förderung wird für die Dauer von 3 Monaten vergeben, die Förderhöhe variiert je nach der Größe der Band zwischen 7.500 EUR und maximal 30.000 Euro. Die Förderergebnisse zu FEB-II werden frühestens Ende Januar 2022 bekanntgegeben. Anträge für FEB-II können vom 15. November bis 06. Dezember 2021 (12:00 Uhr MEZ) online über das Antragssystem des Musikfonds eingereicht werden.
  • ALG II: Arbeitslosengeld II beantragen: Die Beantragung der "Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)", genannt ALG II, ist zentraler Bestandteil des Maßnahmenpakets der Bundesregierung Zur Existenzsicherung von Kleinunternehmer*innen und Solo-Selbstständige. Für einen befristeten Zeitraum findet keine Vermögensprüfung statt. Auch sollen Miet- und Mietnebenkosten ohne weitere Prüfung übernommen werden. Auf der Seite der Agentur für Arbeit gibt es nun vereinfachte Formulare für die Beantragung von ALG II, sowie Antworten auf die häufigsten Fragen. Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. März 2022 beginnen.
    Hilfreiche Informationen für Selbstständige zur Beantragung der Grundsicherung sind in dieser Broschüre der ver.di zu finden.
  • Niedersachsen dreht auf: Das Land Niedersachsen unterstützt Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind mit einem Sonderprogramm, das bis Ende 2022 verlängert wurde. In den Programmlinien A und B können Solo-Selbstständige mit Kultureinrichtungen/Veranstalter*innen in Kontakt treten und mit ihnen gemeinsam Veranstaltungen planen. Honorare für Solo-Selbstständige werden zu 100% gefördert. Anträge können bis Ende Dezember 2021 gestellt werden. Alle Infos auf der Seite des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.
  • Neustarthilfe (PLUS) des Bundes (Oktober 2021 bis Dezember 2021): Von der Corona-Pandemie betroffene Soloselbständige können seit dem 14.10. Direktanträge auf die bis zum 31. März 2022 verlängerte Neustarthilfe Plus für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 stellen. Sie können damit zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung für diesen Zeitraum erhalten. Die Antragsstellung und weitere Informationen sind hier zu finden.
  • Künstler*innenförderung (Rock, Pop, Jazz) der Initiative Musik: Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik fördert Projekte (z.B. Album- und Videoproduktionen, Marketingmaßnahmen) von Musiker*innen und Musikautor*innen in Kooperation mit musikwirtschaftlichem Partner. Der Eigenanteil der Förderung liegt aktuell bei 25% (statt ursprünglich 60%). Die Antragsphase ist abgeschlossen - alle eingereichten Anträge werden aktuell geprüft. Die nächste Phase zur Antragsstellung findet im Januar 2022 statt und wird auf der Seite der Initiative Musik bekanntgegeben.

Hinweis für KSK-Versicherte: Der Bundestag hat eine zeitlich begrenzte Erhöhung der Zuverdienstgrenze beim Einkommen aus nicht künstlerischer / nicht publizistischer selbständiger Nebentätigkeit mit Wirkung ab 23.07.2021 beschlossen. Diese „Corona-Sonderregelung“ gilt zeitlich befristet bis zum Ende 2022. Durch diese Regelung wird zur Vermeidung pandemiebedingter Härten ein Zuverdienst von bis zu 1.300 Euro im Monat aus einer selbstständigen nicht künstlerischen Tätigkeit ermöglicht, ohne dass der Versicherungsschutz in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz entfällt. Außerdem ist die Mindesteinkommensgrenze von 3900€/Jahr weiter ausgesetzt. Mehr Infos dazu hier.

Wo können Kultureinrichtungen/Spielstätten/Festivals finanzielle Unterstützung erhalten?

  • Niedersachsen dreht auf: Das Land Niedersachsen unterstützt Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind mit einem Sonderprogramm. Bei den Programmlinien A und B können Veranstalter*innen eine 100%-Förderung von Honoraren für Solo-Selbstständige erhalten. In der Programmlinie B können Projekte beantragt werden, die im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen im Zuge der Corona-Pandemie stehen. Anträge können bis Ende Dezember 2021 gestellt werden. Alle Infos auf der Seite des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.
  • NK2 NEUSTART KULTUR Förderprogramm für kleinere und mittlere Musikbühnen: Das Programm richtet sich an Betreiber*innen von deutschen Musikclubs, in denen Livemusikveranstaltungen aller Genres stattfinden. Es unterstützt damit Projekte von Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden und einen unverzichtbaren Beitrag zum Musikleben in Deutschland leisten, ihre Programmvielfalt zu bewahren und in die Zukunft zu planen. Die Antragsstellung ist momentan und bis 31. Dezember 2021, 23:59 Uhr möglich. Die Fördersumme beträgt bis zu 90 Prozent der Gesamtausgaben. Die Förderung erfolgt einmalig, projektbezogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung. Maximale Förderhöhe wird je nach Kapazität des Musikclubs bemessen. Projektbezogene Investitionen in technisches Equipment sind förderfähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen. Komplementärförderungen mit anderen Förderprogrammen des Bundes sind möglich. Mehr Infos findet man hier.
  • Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen:
    Der Sonderfonds besteht aus zwei Modulen: kleinere und mittelgroße Veranstaltungen erhalten einen Zuschuss auf ihre Ticketeinnahmen, damit sie auch mit verringerter Teilnehmerzahl stattfinden können. Größere Veranstaltungen erhalten eine Absicherung gegen Corona-bedingte Absagen. Informationen zu den förderfähigen Zeiträumen, weiteren Vorraussetzung und der Registrierung von Veranstaltungen auf der Seite des Sonderfonds.
  • Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen: eingetragene Vereine oder ähnliche Einrichtungen (z.B. Familienbildungsstätten) aus Niedersachsen, die einen ideellen, musischen, kulturellen, sportlichen, ökologischen oder sozialen Zweck zum Ziel haben, können bei dem Programm Gelder für Investitionen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und zur Verbesserung der IT-Sicherheit beantragen. Mehr Infos auf der Seite der Nbank.
  • Aufstockung Überbrückungshilfe II für Veranstaltungswirtschaft: Gewerbliche Unternehmen oder Soloselbstständige der Veranstaltungswirtschaft oder des Schaustellergewerbes, die durch COVID-19-Pandemie Umsatzverluste erlitten haben und denen bereits eine Überbrückungshilfe II bewilligt wurde, können mit der Förderung anteilig Umsatzverluste kompensieren. Mehr Infos auf der Seite der NBank.
  • Bundeshilfe:
    • KfW-Schnellkredite: Den KfW-Schnellkredit können künftig auch Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten nutzen, sodass Unternehmen bei ihrer Hausbank zügig einen Kredit in Höhe von bis zu 300.000 Euro erhalten, abhängig vom Umsatz im Jahr 2019.
    • Überbrückungshilfe III: Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt. Die Überbrückungshilfe III wurde im April 2021 um einen Eigenkapitalzuschuss erweitert. Darüber hinaus wurde unter anderem die Erstattung von Fixkosten sowie eine Anschubhilfe für die Reise-, Veranstaltungs- und Kulturbranche ermöglicht. Außerdem wurden kirchliche Unternehmen und Start-ups, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet wurden, antragsberechtigt. Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 (Frist verlängert) gestellt werden. Änderungsanträge können seit 27. April 2021 gestellt werden. Seit 21. Juni 2021 können Sie oder Ihr prüfender Dritter die Kontoverbindung berichtigen. Weitere Informationen hier.
    • Überbrückungshilfe III PLUS: Die Corona-bedingten Schließungen und Beschränkungen dauern in einigen Branchen weiter an. Die Bundesregierung verlängert deshalb die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 31. März 2022 als Überbrückungshilfe III Plus. Seit 6. Oktober 2021 können Unternehmen mit coronabedingten Umsatzrückgängen auch Anträge für die Monate Oktober bis Dezember 2021 stellen. Mehr Informationen zur Überbrückungshilfe III Plus hier.
  • KULTUR.GEMEINSCHAFTEN
    ist ein gemeinsames Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder. Das Förderprogramm hat das Ziel, durch die Förderung von Kompetenzen, Kooperationen und Ressourcen-Sharing insbesondere kleinere Kultureinrichtungen und Projektträger:innen im Bereich Kultur bei der Umsetzung von Prozessen der digitalen Transformation zu unterstützen und ihnen damit eine langfristige und nachhaltig wirksame Perspektive für ihren digital gestützten, inklusiven Austausch mit einer vielfältigen Gesellschaft zu ermöglichen. Antragsberechtigt sind öffentlich zugängliche, auch ehrenamtlich geführte, kulturelle Einrichtungen, die gemeinnützig oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, kulturgutbewahrende Einrichtungen gemäß § 2 KGSG sowie gemeinnützige Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung (z. B. freie Theater, Kunstvereine, nicht-staatliche Museen, musikalische Ensembles). Die zur Verfügung gestellten Mittel müssen bis zum 31.12.2022 verbraucht werden. Mehr Infos zu den Fördermodulen finden Sie hier.

Wo können Studierende finanzielle Unterstützung erhalten?

  • BAföG: Studierende, die keine BAföG-Berechtigung haben (z.B. aufgrund des Alters, Überschreiten der Regelstudienzeit) und sich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, können einen monatlichen Zuschuss von 500€ beantragen. Anträge sollen auch für den Monat November gestellt werden können, Informationen zur Antragstellung liegen bisher jedoch nicht vor. Aktuelle Informationen gibt es hier.
  • KfW-Studienkredit: Studierende können seit dem 8. Mai bei der KfW ein bis zum 31. Dezember 2021 zinsloses Darlehen beantragen. Alle Informationen hier.

Wo kann Musikalienfachhandel finanzielle Unterstützung erhalten?

  • Im Rahmen von NEUSTART KULTUR gibt es ein Sonderprogramm für Digitale Strukturen im stationären Musikfachhandel. Weitere Informationen gibt es hier.
  • Für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es die Überbrückungshilfe des Bundes. Bis zum 31. Oktober kann die Überbrückungshilfe III Plus beantragt werden. Alle Informationen hier.

Welche weiteren Fördertöpfe gibt es, um Projekte fördern zu lassen?

  • Laufend besteht die Möglichkeit Gelder für die Umsetzung von Projekten zu beantragen. Neben den großen Förderern wie der Niedersächsischen Sparkassenstiftung oder der Stiftung Niedersachsen gibt es viele kleine Förderer und Stiftung. Wir haben diese im Förderatlas zusammengestellt.
  • Kommunale Projektförderung: Erkundigen Sie sich bei Ihrem kommunalen Kulturbüro nach Fördermöglichkeiten. Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder.

Praktische Infos zu Veranstaltungsplanung und Hygienekonzepten

Was muss ich bei der Veranstaltungsplanung während der Pandemie beachten?

  • Wir haben einen ausführlichen Leitfaden zur Veranstaltungsplanung während Covid-19 erstellt, der sowohl für den Fall der behördlichen Absage als auch für nicht abgesagte Veranstaltungen wichtige Hinweise und Tipps gibt. Ihm sind Hinweise zur Umsetzung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen, Finanzierungsmöglichkeiten sowie weitere wichtige Aspekte rund um die Veranstaltungsplanung zu entnehmen.

Wo finde ich Hilfestellung zur Erstellung von Hygienekonzepten?

Sie planen eine Veranstaltung und benötigen noch ein Hygienekonzept? Gegen eine Schutzgebühr von 100 € erhalten Sie ein Basis-Hygienekonzept inkl. Review durch den Sicherheitsingeneur und Festivalveranstalter Philipp Ballschuh (consurity). Mehr Info hier.

Hygienekonzepte müssen immer der Situation (Raum, Zahl der Teilnehmer*innen, Instrumentierung etc.) angepasst sein. Hier finden Sie einige Muster-Hygienekonzepte, an denen Sie sich bei der Erstellung von individuellen Hygienekonzepten orientieren können:

Wer sich konkret für die Erstellung von Schutz- und Hygienekonzepten interessiert, kann auf Anfrage gerne die Aufzeichnungen zu unserem Online-Workshop zum Infektionsschutz für Indoor- und Outdoorveranstaltungen in Niedersachsen vom 9. Juli erhalten.

Wo finde ich Tipps zur Umsetzung und Gestaltung digitaler Formate?

  • Im Rahmen der Kulturpolitischen Akademie der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. haben wir einen Vortrag zum Thema Musik und Corona gehalten, in dem wir u.a. digitalen Plattformen und Tools für Musikschaffende vorgestellt haben. Die Aufzeichnung kann hier angeschaut werden.
    Eine Übersicht über digitale Plattformen und deren Anwendung gibt es auf unserer Service-Seite “Digitale Tools für Musiker*innen”.
  • Ärger vermeiden: Bei der Planung eines Online-Konzerts sind die Handlungsempfehlung der Bundesregierung weiter zu berücksichtigen. Infektionsketten lassen sich nur bei einer Vermeidung aller Kontakte wirklich nachhaltig durchbrechen.

Neben den oben bereits erwähnten Überlegungen zum Thema Datenschutz sollte natürlich auch das Urheberrecht bei der Veranstaltung von Online-Konzerten beachtet werden. Hierzu die Hinweise der GEMA zum Thema Live-Streaming.

Infos zu rechtlichen Rahmenbedingungen

Wo finde ich Hilfestellung zu rechtlichen Fragen rund um pandemie-bedingte Veranstaltungsabsagen?

Die Kanzlei Laaser aktualisiert regelmäßig auf Ihrer Website die rechtlichen Grundlagen, die bei der Pandemie-bedingten Absage von Veranstaltungen gelten.

Infos zu Interessenvertretungen

An welche Verbände kann ich mich wenden?

  • Die LiveMusikKommission und die dazugehörigen Landesverbände (in Niedersachsen KlubNetz e.V.) vertreten die Clubs und (vorwiegend privatwirtschaftlich finanzierten) Festivals auf Bundes- und Länderebene. Auf der Website der LiveKomm finden sich Handlungsempfehlungen für Betreiber*innen und Veranstalter*innen sowie Informationen zur politischen Aktivität des Verbandes.
  • Festivals, die zu Teilen aus Mitteln der öffentlichen Hand gefördert werden, können sich dem Forum Musik Festivals anschließen und mitwirken. Das Forum Musik Festivals ist ein bundesweiter Festivalzusammenschluss, der sich mit einem umfassenden Forderungskatalog an die Bundesregierung gewandt hat. In einem Positionspapier haben Sie außerdem Vorschläge für die Ausgestaltung eines Zukunftssicherungsfonds Musik Festivals und für ein Zweistufenmodell für die Rückkehr zu einem öffentlichen Konzert- und Veranstaltungsbetrieb entwickelt.
  • Musiker*innen können sich für die politische Interessenvertretung an folgende Stellen wenden:

Infos zu Auftrittsmöglichen & Kampagnen

- Milchland Niedersachsen sucht Künstler:innen aus Niedersachsen für Videodrehs: In einem Milchviehhof in der Nähe der Künstler:innen nimmt Milchland Niedersachsen mit professionellem Team 2-3 Songs auf. Ausgespielt werden die Videos es auf den Social Media Kanälen und der Homepage von Milchland Niedersachsen. Bezahlung: 300 € zzgl. Fahrtkosten. Kontakt: Christina Brandenburg | brandenburg@milchland.de | 0511-85653-25

- Online-Konzerte mit Sofa-Concerts: Bei Sofa-Concerts können sich Künstler:innen ein Profil anlegen und sich über die Plattform für Online-Konzerte, musikalische Videobotschaften oder Geburtstagsständchen buchen lassen. Mehr Infos auf der Website von Sofa-Concerts.

- Kultur findet Stadt: Von Mai bis Juli 2021 sollen Hildesheimerinnen und Hildesheimer nach einer langen Kulturpause wieder persönlich Kultur genießen können - kostenlos und mitten in der Stadt. Die Organisatoren sind nun auf der Suche nach Kulturschaffenden aus der Stadt Hildesheim für das Programm. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden.

Kontakt

Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH
Geschäftsstelle Musikland Niedersachsen

info@musikland-niedersachsen.de

T +49 511 64279204

Die Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH ist eine Gesellschaft des Landesmusikrats Niedersachsen e.V. in Kooperation mit dem Land Niedersachsen, der Stiftung Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.