FAQorona

Ein laufend aktualisiertes FAQ mit allen wichtigen Fragen und Antworten zur Corona-Krise für professionelle Musikgestalter:innen

(zuletzt aktualisiert am 04.04.2022)

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne in unserer Geschäftsstelle
info@musikland-niedersachsen.de
Telefon: 0511 64 279 204

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich auch an die
Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
Telefonnummer: 0511 120-6000
(Mo – Fr 8 bis 19 Uhr und Sa – So 10 bis 17 Uhr)

Corona Aktuell Header

Neue Verordnung gültig seit dem 03. April 22
Nur noch begrenzte Test- und Maskenpflicht in Niedersachsen - Die bisherigen Übergangsregelungen zum Schutz vor dem Coronavirus sind am 02.04.22 ausgelaufen. Entsprechend der engen Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) gelten nur noch sehr begrenzte Test- und Maskenpflichten. Dies ergibt sich aus der neuen ‚,Niedersächsischen Verordnung über Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 und dessen Varianten''. Offizielle Informationen des Bundeslandes Niedersachsen finden Sie hier.

Auch wenn viele Regelungen entfallen, rät das Land Niedersachsen weiterhin zur Vorsicht. Schützen Sie sich und Andere mit dem Tragen einer Maske und nutzen Sie die fortbestehenden Testangebote.

WICHTIG: Es gelten immer die Corona-Verordnungen der jeweiligen Kommunen. Teilweise können sich aus diesen weitere Corona-Regelungen, insbesondere für den Veranstaltungsbetrieb, ergeben.

Kurzübersicht aktueller Corona-Vorschriften*

gilt ab dem 03. April

Überblick

  • Die Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske besteht nur noch in Arztpraxen und vergleichbaren Einrichtungen, in Kranken- und Pflegeheimen, Obdachlosenunterkünften, Unterbringungen von Asylbewerber:innen, für vollziehbar Ausreisepflichtige, Geflüchtete, Spätaussiedler:innen, sowie in Justizvollzugsanstalten. Ausserdem im öffentlichen Personenverkehr.
  • Vor dem Betreten von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Asylbewerberheimen und Justizvollzugsanstalten muss auch zukünftig ein negativer Test vorgelegt werden. Auch in Schulen und Kitas besteht weiterhin eine Testpflicht und zwar dreimal pro Woche.
  • In vielen Bereichen aber entfällt die staatlich vorgegebene Maskenpflicht, beispielsweise im Einzelhandel oder in Gaststätten. Ausserdem gibt es im Infektionsschutzgesetz und in der daraus abgeleiteten Niedersächsischen Corona-Verordnung keine 2G- oder 3G-Zugangsbeschränkungen mehr und auch keine Personenobergrenzen.
  • Keine Kontaktbeschränkungen bei Feiern und Zusammenkünften.
Veranstaltungen
  • Beschränkungen sind aufgehoben
  • Eine Maskenpflicht und/oder die 3G-Regel kann im Rahmen des Hausrechts vorgesehen werden.
  • Bei Veranstaltungen kann ebenfalls im Rahmen des Hausrechts ein Testnachweis bzw. die Anwendung von 3G bis hin zu 2Gplus vorgesehen werden.
Clubs, Discotheken
  • Beschränkungen sind aufgehoben
  • Eine Maskenpflicht und/oder die 3G-Regel kann im Rahmen des Hausrechts vorgesehen werden.
Musikunterricht
  • Beschränkungen sind aufgehoben
  • Eine Maskenpflicht und/oder die 3G-Regel kann im Rahmen des Hausrechts vorgesehen werden.



*für eine rechtsverbindliche Auskunft ist die Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus heranzuziehen. Dies ist ein unverbindliches Informationsangebot.

FAQ zum Thema Corona für freischaffende Musiker*innen und Kultureinrichtungen

Infos zu finanziellen Hilfen

Übersichtsseite des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur zu Fördermöglichkeiten im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie für Kulturschaffende und kulturelle Einrichtungen.

Alle Unterstützungsprogramme für Musik im Rahmen von "Neustart Kultur" finde Sie auch in einer Übersicht auf der Seite der Beauftragten für Kultur und Medien des Bundes.


Wo können Freiberufler*innen finanzielle Unterstützung erhalten?

  • Im Rahmen des NEUSTART Kultur Programms der Bundesregierung vergibt der Deutsche Musikrat voraussichtlich ab Mai 2022 erneut Stipendien für freischaffende Musikerinnen und Musiker, Dirigent*innen, Komponist*innen und Masterabsolvent*innen. Gefördert werden Künstler*innen aus der zeitgenössischen und Alten Musik, der klassischen und Neuen Musik, Musik aus dem transkulturellen Sektor und dem traditionellen bis modernen Jazz. Insgesamt stehen 20 Millionen Euro zur Verfügung. Die Stipendien haben ein Höhe von je 5.000 €.
  • Überbrückungshilfe IV: Mit der Überbrückungshilfe IV unterstützt die Bundesregierung auch weiterhin Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro im Jahr 2020 (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie direkt betroffene Unternehmen sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche). Die Bedingungen entsprechen weitgehend denjenigen der Überbrückungshilfe III Plus.
    Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 Euro pro Monat beziehungsweise insgesamt bis zu 300.000 Euro).
    Unternehmen, die infolge von Corona-Regelungen wegen Unwirtschaftlichkeit freiwillig geschlossen haben, können zeitlich befristet zunächst vom 1. bis 31. Januar 2022 Überbrückungshilfe IV beantragen.
    Hinweise: Die Überbrückungshilfe IV kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022. Weiter Infos finden Sie hier.
  • Neustarthilfe (PLUS) des Bundes (Oktober 2021 bis Dezember 2021): Von der Corona-Pandemie betroffene Soloselbständige können seit dem 14.10. Direktanträge auf die bis zum 31. März 2022 verlängerte Neustarthilfe Plus für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 stellen. Sie können damit zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung für diesen Zeitraum erhalten. Die Antragsstellung und weitere Informationen sind hier zu finden.
  • Überbrückungshilfe III Plus: Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Die Konditionen entsprechen denen der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich wird eine Restart-Prämie gewährt. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte. Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember endet am 31. März 2022 (verlängert). Weitere Informationen finden sie hier.
  • Ein Aufstockungsprogramm der Überbrückungshilfen III und III Plus wurde im Dezember von der niedersächsischen Landesregierung angekündigt. Es soll Unternehmen und Soloselbständigen des Veranstaltungs- und Schaustellergewerbes zur Verfügung stehen. Das Programm wird vermutlich Anfang 2022 gestartet, Antragsstellungen sind aktuell noch nicht möglich. Zur Pressemitteilung.
  • ALG II: Arbeitslosengeld II beantragen: Die Beantragung der "Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)", genannt ALG II, ist zentraler Bestandteil des Maßnahmenpakets der Bundesregierung Zur Existenzsicherung von Kleinunternehmer*innen und Solo-Selbstständige. Für einen befristeten Zeitraum findet keine Vermögensprüfung statt. Auch sollen Miet- und Mietnebenkosten ohne weitere Prüfung übernommen werden. Auf der Seite der Agentur für Arbeit gibt es nun vereinfachte Formulare für die Beantragung von ALG II, sowie Antworten auf die häufigsten Fragen. Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. März 2022 beginnen.
    Hilfreiche Informationen für Selbstständige zur Beantragung der Grundsicherung sind in dieser Broschüre der ver.di zu finden.

Hinweis für KSK-Versicherte: Der Bundestag hat eine zeitlich begrenzte Erhöhung der Zuverdienstgrenze beim Einkommen aus nicht künstlerischer / nicht publizistischer selbständiger Nebentätigkeit mit Wirkung ab 23.07.2021 beschlossen. Diese „Corona-Sonderregelung“ gilt zeitlich befristet bis zum Ende 2022. Durch diese Regelung wird zur Vermeidung pandemiebedingter Härten ein Zuverdienst von bis zu 1.300 Euro im Monat aus einer selbstständigen nicht künstlerischen Tätigkeit ermöglicht, ohne dass der Versicherungsschutz in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz entfällt. Außerdem ist die Mindesteinkommensgrenze von 3900€/Jahr weiter ausgesetzt. Mehr Infos dazu hier.

Wo können Kultureinrichtungen/Spielstätten/Festivals finanzielle Unterstützung erhalten?


  • Die Initiative Kultur bietet erneut ein Förderprogramm für Musikclubs im Rahmen von Neustart Kultur. Antragsstellungen sind ab sofort möglich.
  • Ab dem 7.2.22 können bei der Initiative Musik für das neue NEUSTART Kultur Programm Anträge gestellt werden, das 105 Millionen Euro für Livemusikveranstaltungen und überregionale Musikfestivals bereitstellt. Mehr Informationen gibt es hier.
  • Eilmeldung vom 07.12.21: Corona-Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen wird angepasst
    Der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen hilft mit zwei Modulen: Eine Wirtschaftlichkeitshilfe gewährleistet, dass Veranstaltungen auch dann durchgeführt werden können, wenn aus Gründen des Infektionsschutzes weniger Besucher*innen zugelassen sind und somit weniger Tickets verkauft werden können. Deshalb gibt es einen Zuschuss auf die Einnahmen aus Ticketverkäufen, um die Finanzierungslücke solcher Veranstaltungen zu schließen. Eine Ausfallabsicherung soll Veranstalter*innen zudem Planungssicherheit für größere Kulturveranstaltungen geben. Deshalb übernimmt der Sonderfonds für förderfähige Veranstaltungen im Falle Corona-bedingter Absagen, Teilabsagen oder Verschiebungen den größten Teil der Ausfallkosten. Weitere Informationen hier.
  • Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen: eingetragene Vereine oder ähnliche Einrichtungen (z.B. Familienbildungsstätten) aus Niedersachsen, die einen ideellen, musischen, kulturellen, sportlichen, ökologischen oder sozialen Zweck zum Ziel haben, können bei dem Programm Gelder für Investitionen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und zur Verbesserung der IT-Sicherheit beantragen. Mehr Infos auf der Seite der Nbank.
  • KfW-Schnellkredite: Den KfW-Schnellkredit können künftig auch Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten nutzen, sodass Unternehmen bei ihrer Hausbank zügig einen Kredit in Höhe von bis zu 300.000 Euro erhalten, abhängig vom Umsatz im Jahr 2019. Weitere Informationen gibt es hier.
  • Überbrückungshilfe IV: Mit der Überbrückungshilfe IV unterstützt die Bundesregierung auch weiterhin Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro im Jahr 2020 (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie direkt betroffene Unternehmen sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche). Die Bedingungen entsprechen weitgehend denjenigen der Überbrückungshilfe III Plus. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022. Weitere Infos finden Sie hier.
  • Überbrückungshilfe III PLUS: Die Corona-bedingten Schließungen und Beschränkungen dauern in einigen Branchen weiter an. Die Bundesregierung verlängert deshalb die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 31. März 2022 als Überbrückungshilfe III Plus. Seit 6. Oktober 2021 können Unternehmen mit coronabedingten Umsatzrückgängen auch Anträge für die Monate Oktober bis Dezember 2021 stellen. Mehr Informationen zur Überbrückungshilfe III Plus hier.
  • Ein Aufstockungsprogramm der Überbrückungshilfen III und III Plus wurde im Dezember von der niedersächsischen Landesregierung angekündigt. Es soll Unternehmen und Soloselbständigen des Veranstaltungs- und Schaustellergewerbes zur Verfügung stehen. Das Programm wird vermutlich Anfang 2022 gestartet, Antragsstellungen sind aktuell noch nicht möglich. Zur Pressemitteilung.
  • KULTUR.GEMEINSCHAFTEN
    ist ein gemeinsames Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder. Das Förderprogramm hat das Ziel, durch die Förderung von Kompetenzen, Kooperationen und Ressourcen-Sharing insbesondere kleinere Kultureinrichtungen und Projektträger:innen im Bereich Kultur bei der Umsetzung von Prozessen der digitalen Transformation zu unterstützen und ihnen damit eine langfristige und nachhaltig wirksame Perspektive für ihren digital gestützten, inklusiven Austausch mit einer vielfältigen Gesellschaft zu ermöglichen. Antragsberechtigt sind öffentlich zugängliche, auch ehrenamtlich geführte, kulturelle Einrichtungen, die gemeinnützig oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, kulturgutbewahrende Einrichtungen gemäß § 2 KGSG sowie gemeinnützige Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung (z. B. freie Theater, Kunstvereine, nicht-staatliche Museen, musikalische Ensembles). Die zur Verfügung gestellten Mittel müssen bis zum 31.12.2022 verbraucht werden. Mehr Infos zu den Fördermodulen finden Sie hier.

Wo können Studierende finanzielle Unterstützung erhalten?

  • BAföG: Studierende, die keine BAföG-Berechtigung haben (z.B. aufgrund des Alters, Überschreiten der Regelstudienzeit) und sich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, können einen monatlichen Zuschuss von 500€ beantragen. Anträge sollen auch für den Monat November gestellt werden können, Informationen zur Antragstellung liegen bisher jedoch nicht vor. Aktuelle Informationen gibt es hier.
  • Stipendien: In Deutschland stehen jährlich mehrere Millionen Euro für Stipendien zur Verfügung. Mit über 2500 Stiftungen und Institutionen ist das Angebot riesig. Allerdings wird dieser Betrag selten voll ausgelastet und so manche Stipendiengeber*innen bleiben auf ihrem Geld sitzen.

Wo kann der Musikalienfachhandel finanzielle Unterstützung erhalten?

  • Für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es die Überbrückungshilfe des Bundes. Bis zum 31. März 2022 kann die Überbrückungshilfe III Plus beantragt werden. Alle Informationen hier.
  • Zusätzlich kann seit Januar 2022 die Überbrückungshilfe IV des Bundes beantragt werden. Die Bedingungen entsprechen weitgehend denjenigen der Überbrückungshilfe III Plus. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022. Weitere Infos finden Sie hier.

Welche weiteren Fördertöpfe gibt es, um Projekte fördern zu lassen?

  • Laufend besteht die Möglichkeit Gelder für die Umsetzung von Projekten zu beantragen. Neben den großen Förderern wie der Niedersächsischen Sparkassenstiftung oder der Stiftung Niedersachsen gibt es viele kleine Förderer und Stiftung. Wir haben diese im Förderatlas zusammengestellt.
  • Kommunale Projektförderung: Erkundigen Sie sich bei Ihrem kommunalen Kulturbüro nach Fördermöglichkeiten. Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder.

Praktische Infos zu Veranstaltungsplanung und Hygienekonzepten

Was muss ich bei der Veranstaltungsplanung während der Pandemie beachten?

  • Wir haben einen ausführlichen Leitfaden zur Veranstaltungsplanung während Covid-19 erstellt, der sowohl für den Fall der behördlichen Absage als auch für nicht abgesagte Veranstaltungen wichtige Hinweise und Tipps gibt. Ihm sind Hinweise zur Umsetzung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen, Finanzierungsmöglichkeiten sowie weitere wichtige Aspekte rund um die Veranstaltungsplanung zu entnehmen.

Wo finde ich Hilfestellung zur Erstellung von Hygienekonzepten?

Sie planen eine Veranstaltung und benötigen noch ein Hygienekonzept? Gegen eine Schutzgebühr von 100 € erhalten Sie ein Basis-Hygienekonzept inkl. Review durch den Sicherheitsingeneur und Festivalveranstalter Philipp Ballschuh (consurity). Mehr Info hier.

Hygienekonzepte müssen immer der Situation (Raum, Zahl der Teilnehmer*innen, Instrumentierung etc.) angepasst sein. Hier finden Sie einige Muster-Hygienekonzepte, an denen Sie sich bei der Erstellung von individuellen Hygienekonzepten orientieren können:

Wer sich konkret für die Erstellung von Schutz- und Hygienekonzepten interessiert, kann auf Anfrage gerne die Aufzeichnungen zu unserem Online-Workshop zum Infektionsschutz für Indoor- und Outdoorveranstaltungen in Niedersachsen vom 9. Juli erhalten.

Wo finde ich Tipps zur Umsetzung und Gestaltung digitaler Formate?

  • Im Rahmen der Kulturpolitischen Akademie der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. haben wir einen Vortrag zum Thema Musik und Corona gehalten, in dem wir u.a. digitalen Plattformen und Tools für Musikschaffende vorgestellt haben. Die Aufzeichnung kann hier angeschaut werden.
    Eine Übersicht über digitale Plattformen und deren Anwendung gibt es auf unserer Service-Seite “Digitale Tools für Musiker*innen”.
  • Ärger vermeiden: Bei der Planung eines Online-Konzerts sind die Handlungsempfehlung der Bundesregierung weiter zu berücksichtigen. Infektionsketten lassen sich nur bei einer Vermeidung aller Kontakte wirklich nachhaltig durchbrechen.

Neben den oben bereits erwähnten Überlegungen zum Thema Datenschutz sollte natürlich auch das Urheberrecht bei der Veranstaltung von Online-Konzerten beachtet werden. Hierzu die Hinweise der GEMA zum Thema Live-Streaming.

Infos zu rechtlichen Rahmenbedingungen

Wo finde ich Hilfestellung zu rechtlichen Fragen rund um pandemie-bedingte Veranstaltungsabsagen?

Die Kanzlei Laaser aktualisiert regelmäßig auf Ihrer Website die rechtlichen Grundlagen, die bei der Pandemie-bedingten Absage von Veranstaltungen gelten.

Infos zu Interessenvertretungen

An welche Verbände kann ich mich wenden?
  • Die LiveMusikKommission und die dazugehörigen Landesverbände (in Niedersachsen KlubNetz e.V.) vertreten die Clubs und (vorwiegend privatwirtschaftlich finanzierten) Festivals auf Bundes- und Länderebene. Auf der Website der LiveKomm finden sich Handlungsempfehlungen für Betreiber*innen und Veranstalter*innen sowie Informationen zur politischen Aktivität des Verbandes.
  • Festivals, die zu Teilen aus Mitteln der öffentlichen Hand gefördert werden, können sich dem Forum Musik Festivals anschließen und mitwirken. Das Forum Musik Festivals ist ein bundesweiter Festivalzusammenschluss, der sich mit einem umfassenden Forderungskatalog an die Bundesregierung gewandt hat. In einem Positionspapier haben Sie außerdem Vorschläge für die Ausgestaltung eines Zukunftssicherungsfonds Musik Festivals und für ein Zweistufenmodell für die Rückkehr zu einem öffentlichen Konzert- und Veranstaltungsbetrieb entwickelt.
  • Musiker*innen können sich für die politische Interessenvertretung an folgende Stellen wenden:

Infos zu Auftrittsmöglichen & Kampagnen

- Online-Konzerte mit Sofa-Concerts: Bei Sofa-Concerts können sich Künstler:innen ein Profil anlegen und sich über die Plattform für Online-Konzerte, musikalische Videobotschaften oder Geburtstagsständchen buchen lassen. Mehr Infos auf der Website von Sofa-Concerts.

Kontakt

Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH
Geschäftsstelle Musikland Niedersachsen

info@musikland-niedersachsen.de

T +49 511 64279204

Die Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH ist eine Gesellschaft des Landesmusikrats Niedersachsen e.V. in Kooperation mit dem Land Niedersachsen, der Stiftung Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.