Konzert des Deutschen Musikrates

Gefördert werden überzeugende Konzeptionen, die eine schlüssige, originelle, innovative und qualitätvolle Programmgestaltung im Rahmen eines Konzertes, eines experimentellen Projektes oder einer Konzertreihe mit zeitgenössischer Musik enthalten. Voraussetzung ist grundsätzlich, dass der überwiegende Teil des Programms Neue Musik enthält, die nach 1980 komponiert wurde. Eine Ausnahme gilt für Anträge von Sinfonieorchestern, bei deren Programmen die Neue Musik nicht zwingend den überwiegenden Anteil ausmachen muss. Ebenso ist ausschlaggebend, dass das Konzertprogramm zeitgenössische Kompositionen deutscher oder in Deutschland lebender Komponistinnen bzw. Komponisten enthält. Das Förderprogramm „Konzert des Deutschen Musikrates“ ist offen gegenüber der vielgestaltigen Neuen-Musik-Szene in Deutschland und schließt jedwede interpretatorische Auseinandersetzung mit Neuer Musik ein. Anträge können vom einzelnen Künstler bis hin zu größeren Formationen oder Gruppierungen, einschließlich Sinfonieorchestern, gestellt werden. Die Antragsfristen enden i.d.R. am 15. Februar und am 15. September. Die aktuelle Ausschreibung (mit Antragsformular), die auf der Webseite zu finden ist, ist gültig für Projekte ab 1. Januar 2017.